Anders als erwartet

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evelynp. Avatar

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In Tage des Lichts erzählt Megan Hunter auf 300 Seiten die Geschichte von Ivy. Ihre Lebensgeschichte wird für die Leserin in sechs Kapiteln über eine Zeitspanne von 61 Jahren dargestellt. Jedes Kapitel beschreibt dabei einen besonderen Tag im Frühjahr jenes Jahres, oft an oder um Ostern herum.
Im ersten Kapitel wird die junge Erwachsene Ivy vorgestellt, mit all ihren Träumen, Hoffnungen und Erwartungen an das Leben. Ihre Familie ist dabei für sehr ungewöhnlich für die Jahre zwischen den Kriegen. Das spezielle Familienkonstrukt entknotet sich erst im Laufe des Buches. An diesem ersten Tag lernt sie auch Frances kennen, die als Freundin des Bruders auftaucht. Nachdem ihr Bruder beim nächtlichen Bad im Fluss ertrinkt, nimmt das Leben von Ivy Fahrt auf. Sie und Frances verlieren sich zunächst aus den Augen, Ivy heiratet auch und bekommt zwei Kinder. Führt ihren Kriegsalltag mit der Famile. Das Buch beschreibt die besondere Liebesgeschichte zwischen Frances und Ivy, die sich über Jahre streckt.
Mir gefällt es, dass das Buch sich bei der Geschichte auf besondere Tage fokussiert, das dazwischen aber auch lebendig und nachvollziehbar wird durch die Gedanken von Ivy. Ich mag auch sehr, dass die wörtliche Rede kursiv dargestellt wird, dass gibt dem gesamten einen ruhigen Lesefluss, obwohl zum Teil dramatische Dinge passieren. Der Ablauf der Ereignisse hat mich an verschiedenen Stellen überrascht.
Da Ivy aus einer Künstler:innen Familie kommt, passt es ein gemaltes Cover zu nutzen. Schade ist, dass verschiedene Gemälde im Buch beschrieben werden, die man dafür hätte nutzen können.
Ich empfehle dieses Buch.