Ein außergewöhnliches Buch, das nicht leicht zu lesen ware
Ivy wäre viel lieber eine Blume oder ein Baum. Also ein Lebewesen, das wächst und vergeht. Einfach so. Ohne diese schier unmöglichen Erwartungen von Familie und Freunden. Sie fühlte sich in die Enge getrieben, wenn sie daran dachte. Dabei hatte sie viele Pläne für ihre berufliche Zukunft. Mal war es das professionelle Tanzen oder die Malerei. Sie träumte von einzigartigen Gemälden, die in Galerien und Museen ausgestellt würden. Dann wollte sie Bücher schreiben. Selbstverständlich Bestseller, was sonst? Und dann schlug das Schicksal zu. Am Ostersonntag, als sich die Familie traf und gemeinsam feierte. Sie war Zeugin eines Unglücks, das ihr Leben in völlig andere Bahnen lenkte. Alle Pläne verwarf sie und wollte nur noch eins. Heiraten und versorgt sein. Für alle Zeit.
"Tage des Lichts" besteht exakt aus sechs Kapiteln. Das sind diese sechs Tage im Leben Ivys, die auch im Klappentext erwähnt werden. Von der unbeschwerten Tochter führt ein Weg zur verheirateten Frau. Ihr Verlangen nach Nähe und Befriedigung steht dabei an erster Stelle. Es folgen Mutterschaft und Krieg. Angst vor den Bomben der Deutschen. Die beiden Töchter nehmen Ivy in Anspruch und auch ihr Ehemann fordert seine Rechte. Als Frances, die Freundin ihres Bruders Joseph plötzlich ihren Besuch ansagt, wird dieses eintönige Leben Ivys in seinen Grundfesten erschüttert.
Beim Lesen des Buches störte mich, dass es keinen roten Faden gab. Also keine klare Aneinanderreihung der Ereignisse. Die Erzählung kam mir zuweilen ein wenig oberflächlich vor. Und dennoch gebe ich eine Leseempfehlung, da die Lebensumstände der Menschen, die hier dargelegt wurden, mit Sicherheit genauestens recherchiert und wiedergegeben sind.
"Tage des Lichts" besteht exakt aus sechs Kapiteln. Das sind diese sechs Tage im Leben Ivys, die auch im Klappentext erwähnt werden. Von der unbeschwerten Tochter führt ein Weg zur verheirateten Frau. Ihr Verlangen nach Nähe und Befriedigung steht dabei an erster Stelle. Es folgen Mutterschaft und Krieg. Angst vor den Bomben der Deutschen. Die beiden Töchter nehmen Ivy in Anspruch und auch ihr Ehemann fordert seine Rechte. Als Frances, die Freundin ihres Bruders Joseph plötzlich ihren Besuch ansagt, wird dieses eintönige Leben Ivys in seinen Grundfesten erschüttert.
Beim Lesen des Buches störte mich, dass es keinen roten Faden gab. Also keine klare Aneinanderreihung der Ereignisse. Die Erzählung kam mir zuweilen ein wenig oberflächlich vor. Und dennoch gebe ich eine Leseempfehlung, da die Lebensumstände der Menschen, die hier dargelegt wurden, mit Sicherheit genauestens recherchiert und wiedergegeben sind.