Ein Leben in sechs entscheidenden Tagen erzählt
Tage des Lichts von Megan Hunter erzählt die Geschichte von sechs entscheidenden Tagen im Leben einer Frau und davon, wie viel Mut es braucht, Träume loszulassen – oder für sie zu kämpfen. Die Grundidee fand ich sofort spannend: ein ganzes Leben, verdichtet auf wenige Momente.
Wir begleiten Ivy, die 1938 in England am Übergang zum Erwachsenwerden steht. Mit 19 träumt sie von einem besonderen Leben, von Kunst, Freiheit und Abenteuern. Doch ein tragisches Ereignis am Ostersonntag verändert alles. Statt großer Entwürfe folgt ein scheinbar normales Leben mit Ehe, Kindern und Anpassung. Erst viele Jahre später, als sie Frances wieder begegnet – jener Frau, die sie an diesem entscheidenden Ostersonntag kennengelernt hat – wird Ivy schmerzhaft klar, wie leer sich ihr Leben für sie anfühlt.
Der Roman ist sehr poetisch geschrieben. Allerdings driftet der Ton für meinen Geschmack manchmal zu sehr ins Melancholische ab. Vieles bleibt unausgesprochen, angedeutet statt erzählt – was atmosphärisch sein kann, mich aber emotional etwas auf Abstand gehalten hat. Sowohl Ivy als auch Frances blieben für mich dadurch leider etwas blass und distanziert.
Die Idee, eine Lebensgeschichte auf nur sechs Tage zu konzentrieren, ist sehr originell. Trotzdem empfand ich die Handlung insgesamt als etwas zu langatmig, da sich Stimmung und Gedanken oft wiederholen.
Fazit: Ein stiller, feinfühliger Roman mit schöner Sprache und einer interessanten Struktur – berührend in seiner Idee, aber emotional nicht ganz so nah, wie ich es mir gewünscht hätte.
Wir begleiten Ivy, die 1938 in England am Übergang zum Erwachsenwerden steht. Mit 19 träumt sie von einem besonderen Leben, von Kunst, Freiheit und Abenteuern. Doch ein tragisches Ereignis am Ostersonntag verändert alles. Statt großer Entwürfe folgt ein scheinbar normales Leben mit Ehe, Kindern und Anpassung. Erst viele Jahre später, als sie Frances wieder begegnet – jener Frau, die sie an diesem entscheidenden Ostersonntag kennengelernt hat – wird Ivy schmerzhaft klar, wie leer sich ihr Leben für sie anfühlt.
Der Roman ist sehr poetisch geschrieben. Allerdings driftet der Ton für meinen Geschmack manchmal zu sehr ins Melancholische ab. Vieles bleibt unausgesprochen, angedeutet statt erzählt – was atmosphärisch sein kann, mich aber emotional etwas auf Abstand gehalten hat. Sowohl Ivy als auch Frances blieben für mich dadurch leider etwas blass und distanziert.
Die Idee, eine Lebensgeschichte auf nur sechs Tage zu konzentrieren, ist sehr originell. Trotzdem empfand ich die Handlung insgesamt als etwas zu langatmig, da sich Stimmung und Gedanken oft wiederholen.
Fazit: Ein stiller, feinfühliger Roman mit schöner Sprache und einer interessanten Struktur – berührend in seiner Idee, aber emotional nicht ganz so nah, wie ich es mir gewünscht hätte.