Einfühlsam und poetisch!
Das Buch zeigt acht Tage aus dem Leben von Ivy. Die Autorin beschreibt das Leben einer Frau, beginnend 1938, in dem Ivys Leben eine schlagartige Wendung nimmt, als ihr Bruder stirbt. Dieser Tod begleitet sie ein Leben lang und bringt eine Schwere mit sich, die sie nie ganz abschütteln kann. Im Laufe des Buchs wird ein Leben zwischen Pflichterfüllung und Leidenschaft gezeigt, zwischen unerfüllten Träumen und Sehnsüchten. Es ist eine gewisse Müdigkeit zwischen den Zeilen zu spüren. Ivy fragt sich immer wieder "was wäre wenn", sie betrauert ihren Bruder und findet zugleich in ihrer Ehe lediglich ein stilles Glück, das sie jedoch nie ganz erfüllt. Nicht so wie die Begegnung mit Frances, die erst eine Freundin wird und zu der sie dann eine tiefere Liebe entwickelt. Durch sie beginnt sie, ihre Entscheidungen zu hinterfragen und begibt sich auf die Suche nach ihrem ganz eigenen Licht und Glück.
Der Schreibstil ist durchweg poetisch, fast schon melancholisch und gibt dem Buch eine nachdenkliche Grundstimmung. An manchen Stellen war mir das Tempo ein wenig zu langsam, dennoch kann ich das Buch empfehlen!
Der Schreibstil ist durchweg poetisch, fast schon melancholisch und gibt dem Buch eine nachdenkliche Grundstimmung. An manchen Stellen war mir das Tempo ein wenig zu langsam, dennoch kann ich das Buch empfehlen!