Hallt nach
Was mir direkt aufgefallen ist, ist die blumige Sprache, die passend zur Zeit und den Lebensumständen der eher unkonventionellen, künstlerisch veranlagten Familie gewählt wurde. Die Erzählweise der Geschichte ist sehr besonders: nur sechs Tage eines Lebens, teilweise über Jahre voneinander getrennt. Lässt sich unser Leben auf so wenig reduzieren? Auf sechs Schlüsselmomente?!
Ivy hat eine einfältige Unschuld an sich, was sich nicht nur darin zeigt wie sich über sich selbst als Mädchen, sondern auch über die Liebe und das Leben allgemein denkt.
Und wie klein ihre so unendlich scheinende Welt plötzlich wird. Erst durch Verlust, dann eine unbedachte Impulshandlung.
Die Schrecken des Krieges werden zwar nur angerissen aber trotzdem sehr eindringlich. Und über allem lag immer die Erinnerung an Joseph, die Fragen die sein Fehlen aufwarf. Ivy wird ältern, bleibt aber diese kleine, trostlose Versionen ihrer Selbst, immer sehnend, sich verzehrend, rast- und irgendwie heimatlos.
Ich war überrascht, wie viel man mit nur sechs Tagen erzählen und ausdrücken kann. Ivys Schicksal hat mir das Herz schwer gemacht.
Unterhaltsam fand ich, wie in dieser Familie jegliche Beziehungskonstrukte und Neigungen vorhanden zu sein scheinen. Es ist eine Geschichte von Liebe und Verlust, von Überschwang und Vernunft, von Sinnsuche und spätem Glück. Ein Leben, auf das elementarste herunterreduziert.
Ivy hat eine einfältige Unschuld an sich, was sich nicht nur darin zeigt wie sich über sich selbst als Mädchen, sondern auch über die Liebe und das Leben allgemein denkt.
Und wie klein ihre so unendlich scheinende Welt plötzlich wird. Erst durch Verlust, dann eine unbedachte Impulshandlung.
Die Schrecken des Krieges werden zwar nur angerissen aber trotzdem sehr eindringlich. Und über allem lag immer die Erinnerung an Joseph, die Fragen die sein Fehlen aufwarf. Ivy wird ältern, bleibt aber diese kleine, trostlose Versionen ihrer Selbst, immer sehnend, sich verzehrend, rast- und irgendwie heimatlos.
Ich war überrascht, wie viel man mit nur sechs Tagen erzählen und ausdrücken kann. Ivys Schicksal hat mir das Herz schwer gemacht.
Unterhaltsam fand ich, wie in dieser Familie jegliche Beziehungskonstrukte und Neigungen vorhanden zu sein scheinen. Es ist eine Geschichte von Liebe und Verlust, von Überschwang und Vernunft, von Sinnsuche und spätem Glück. Ein Leben, auf das elementarste herunterreduziert.