Poetisch und ruhig

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bluelovesyellow Avatar

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Tage des Lichts von Megan Hunter hat mich anfangs direkt in seinen Bann gezogen. Ich liebe die poetische, kraftvolle Sprache, die so ruhig und leise eine friedliche Atmosphäre erschafft.
Über den Einstieg hinaus hat mich der Roman jedoch nicht weiter so fesseln können, wie ich es gehofft habe. Er erzählt das Leben von Ivy, als Ausschnitt von sechs Tagen aus ihrem ganzen Leben.
Nachdem zu Beginn ein tragisches Ereignis Ivys ganzes Leben auf den Kopf stellt, gerät ihr Plan aus den Fugen, ein besonderes Leben zu führen.
Sie wird zu einer Frau, die sie eigentlich nie sein wollte. Dann entdeckt sie eine flammende Liebe gegen alle Konventionen. Darüber zerrissen trifft sie tiefgreifende Entscheidungen und ihr Leben nimmt wieder neue Wendungen.
Das Potenzial von Ivys Leben fand ich sehr gut dargestellt und auch den Schreibstil an sich schön zu lesen.
Wirklich warm bin ich jedoch mit den Personen nicht geworden, weshalb ich leider auch keine wirklichen Gefühle für das Buch hatte.