Sechs Tage, ein ganzes Leben
Die junge Ivy träumt von einem außergewöhnlichen Leben. Doch ein tragisches Ereignis zwingt sie in ein angepasstes Dasein aus Ehe und Familie. Jahre später trifft sie Frances wieder, der sie einst an einem Ostersonntag begegnete und erkennt, wie leer ihr Leben geworden ist. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine verbotene Liebe, die alles infrage stellt.
Megan Hunter erzählt Ivys Leben anhand von nur sechs ausgewählten Tagen. Diese Struktur lenkt den Blick gezielt auf Wendepunkte und macht deutlich, wie einzelne Entscheidungen oder deren Ausbleiben ein ganzes Leben prägen können.
Besonders angesprochen haben mich die Themen des Romans: Verlust, unterdrückte Sehnsucht und eine verbotene Liebe, die nie offen gelebt werden darf. Auch die Frage, wie viel Kontrolle wir wirklich über unser eigenes Leben haben und inwiefern gesellschaftliche Erwartungen unsere Entscheidungen bestimmen, fand ich sehr stark und nachhallend.
Leider konnte mich die Umsetzung emotional nicht erreichen. Die Erzählweise ist sehr ruhig, beinahe kühl, was zwar zur Atmosphäre passt, mir bei dieser intensiven Thematik aber zu distanziert blieb. Ich hätte mir mehr Nähe zu Ivy, mehr innere Zerrissenheit und stärkere Gefühle gewünscht. Dadurch verlor die Geschichte für mich an Spannung.
Insgesamt ist Tage des Lichts ein Roman mit interessanten Ideen und wichtigen Fragen, der mich inhaltlich neugierig gemacht, emotional aber nicht berührt hat.
Megan Hunter erzählt Ivys Leben anhand von nur sechs ausgewählten Tagen. Diese Struktur lenkt den Blick gezielt auf Wendepunkte und macht deutlich, wie einzelne Entscheidungen oder deren Ausbleiben ein ganzes Leben prägen können.
Besonders angesprochen haben mich die Themen des Romans: Verlust, unterdrückte Sehnsucht und eine verbotene Liebe, die nie offen gelebt werden darf. Auch die Frage, wie viel Kontrolle wir wirklich über unser eigenes Leben haben und inwiefern gesellschaftliche Erwartungen unsere Entscheidungen bestimmen, fand ich sehr stark und nachhallend.
Leider konnte mich die Umsetzung emotional nicht erreichen. Die Erzählweise ist sehr ruhig, beinahe kühl, was zwar zur Atmosphäre passt, mir bei dieser intensiven Thematik aber zu distanziert blieb. Ich hätte mir mehr Nähe zu Ivy, mehr innere Zerrissenheit und stärkere Gefühle gewünscht. Dadurch verlor die Geschichte für mich an Spannung.
Insgesamt ist Tage des Lichts ein Roman mit interessanten Ideen und wichtigen Fragen, der mich inhaltlich neugierig gemacht, emotional aber nicht berührt hat.