Sehr berührend

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smilla.liest Avatar

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Mit diesem Buch habe ich mich ganz weit aus meiner Komfortzone bewegt. Und ich bin froh, dass ich es gewagt habe!

Mit leisen, aber sehr eindrücklichen Tönen erzählt die Autorin Megan Hunter die Geschichte von Ivy und ihrer Suche nach ihrem Platz im Leben.

Wir begleiten Ivy durch sechs Stationen in ihrem Leben, beginnend mit einem Tag im Jahre 1938 und bis zu ihrem Tod im Jahr 1999. Durch Ivys innere Monologe, erfährt man viel über ihre Zweifel und Ängste, wodurch ihre Figur besonders greifbar wird. Aber es gibt sie auch: die kleinen Momente des Lichts voller Erfüllung und Glück.

Der Schreibstil hat mich besonders begeistert! Ruhig und ohne wörtliche Rede, aber trotzdem intensiv und teilweise schon fast poetisch. Daran musste ich mich zu Beginn zwar etwas gewöhnen, dann hat es mich aber vollkommen abgeholt.

Fazit: ein ruhiger, historischer Roman, der mich sehr berührt hat!