Sehr dramatisch und berührend

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erul Avatar

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Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in England im Jahr 1938 an Ostersonntag. Ivy wächst in einer unkonventionellen Künstlerfamilie auf. Sie geht mit ihrem Bruder Joseph schwimmen, der dort im See tödlich verunglückt. Das Miterleben dieses tragischen Unglück ist für Ivy der erste Tag des Lichts. Auch Frances, die Freundin von Joseph, ist erschüttert über den Tod von Joseph.
Kurze Zeit später heiratet Ivy den eng befreundeten viel älteren Bear und bekommt zwei Kinder. Ihre künstlerischen Ambitionen gibt sie für die Familie auf und fügt sich in das eingeengte Familienleben.
Als Ivy und Frances sich Jahre später wieder begegnen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Liebe.

Die Geschichte mit dem dramatischen Einstieg hat mich von Anfang an gefesselt. Ein Roman über Trauer und Gefühle, Sehnsüchte, Hoffnungen und Zweifel, von der Autorin einfühlsam erzählt.
Lesenswert!