Ich glaube das wird sehr intensiv
Schon nach wenigen Seiten hatte ich dieses unangenehme Gefühl im Brustkorb, dieses „Hier bist du nicht sicher“. Lio lebt nicht, sie funktioniert. Jeder Gedanke ist ein Abwägen, jede Bewegung ein Risiko. Hoffnung existiert nicht, nur Überleben. Und genau das fühlt man beim Lesen. Es gibt keine Distanz, kein sanftes Heranführen. Man steckt direkt mit ihr in dieser Situation fest.
Jehemal ist nicht laut grausam. Er ist leise. Berechnend. Diese Art von Bedrohung, die nicht schreit, sondern lächelt. Und das macht es so unangenehm. Es ist nichts explizit Eskalierendes nötig, weil allein seine Präsenz schon reicht, um den Magen zusammenzuziehen. Ich habe diese Szenen nicht „gern“ gelesen, aber sie haben funktioniert. Sie sollten wehtun. Und das tun sie.
Was mich überrascht hat: Wie klar Lio trotz allem bleibt. Sie ist verletzt, aber nicht zerbrochen. In ihrem Kopf ist alles messerscharf. Kein Selbstmitleid, keine Verklärung. Nur dieses ständige innere Bereitsein. Wenn nötig, würde sie töten. Und das fühlt sich nicht überzogen an, sondern logisch.
Als Izan auftaucht, ändert sich die Luft. Nicht, weil plötzlich alles besser wird, sondern weil die Art der Gefahr wechselt. Es ist keine Sicherheit, die er bringt, sondern Spannung. Etwas Unberechenbares. Etwas, das Fragen aufwirft, statt Antworten zu geben. Und genau da hat mich das Buch endgültig gehabt.
Die Welt mit Traumstaub, Licht und Dunkelheit fühlt sich nicht erklärt an, sondern gelebt. Sie drängt sich nicht auf, sie existiert einfach. Und man merkt: Das hier wird größer. Dunkler. Komplexer.
Das ist kein Einstieg, der dich umarmt.
Es ist einer, der dich packt und nicht sofort wieder loslässt.
Und ich glaube, genau das soll er.
Jehemal ist nicht laut grausam. Er ist leise. Berechnend. Diese Art von Bedrohung, die nicht schreit, sondern lächelt. Und das macht es so unangenehm. Es ist nichts explizit Eskalierendes nötig, weil allein seine Präsenz schon reicht, um den Magen zusammenzuziehen. Ich habe diese Szenen nicht „gern“ gelesen, aber sie haben funktioniert. Sie sollten wehtun. Und das tun sie.
Was mich überrascht hat: Wie klar Lio trotz allem bleibt. Sie ist verletzt, aber nicht zerbrochen. In ihrem Kopf ist alles messerscharf. Kein Selbstmitleid, keine Verklärung. Nur dieses ständige innere Bereitsein. Wenn nötig, würde sie töten. Und das fühlt sich nicht überzogen an, sondern logisch.
Als Izan auftaucht, ändert sich die Luft. Nicht, weil plötzlich alles besser wird, sondern weil die Art der Gefahr wechselt. Es ist keine Sicherheit, die er bringt, sondern Spannung. Etwas Unberechenbares. Etwas, das Fragen aufwirft, statt Antworten zu geben. Und genau da hat mich das Buch endgültig gehabt.
Die Welt mit Traumstaub, Licht und Dunkelheit fühlt sich nicht erklärt an, sondern gelebt. Sie drängt sich nicht auf, sie existiert einfach. Und man merkt: Das hier wird größer. Dunkler. Komplexer.
Das ist kein Einstieg, der dich umarmt.
Es ist einer, der dich packt und nicht sofort wieder loslässt.
Und ich glaube, genau das soll er.