Ein Highlight
„A Tale of Sun and Night“ startet ruhig und fast märchenhaft, entwickelt aber nach und nach eine spürbar düstere und emotionale Tiefe. Im Zentrum steht Lio, eine Sklavin ohne Erinnerungen, die alles andere als eine typische Heldin ist. Sie zweifelt viel, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen und wirkt genau dadurch unglaublich menschlich. An ihrer Seite ist Izan, ein geheimnisvoller Traumweber, der anfangs schwer zu durchschauen ist, aber immer mehr Facetten zeigt. Besonders stark fand ich, wie sich ihre Beziehung langsam und glaubwürdig verändert. Licht und Dunkelheit sind nicht nur Setting, sondern spiegeln das Innenleben der Figuren. Kein lautes Fantasyabenteuer, sondern eine Geschichte, die leise unter die Haut geht und lange nachhallt.
Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, ich freue mich auf die Fortsetzung
Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, ich freue mich auf die Fortsetzung