Hawaii, Revolution und eine Vision, die alles verändert
Das Cover von Territorium hat mich direkt neugierig gemacht. Es vermittelt sofort einen historischen und zugleich geheimnisvollen Eindruck und passt damit wunderbar zu der Geschichte, die sich in der Leseprobe entfaltet. Besonders interessant finde ich, dass der Roman reale historische Ereignisse und Personen mit fiktionalen Elementen verbindet.
Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Gertrude Wolf sitzt auf ihrer Veranda in Honolulu, als sie eine Vision von einem brennenden Hawaiʻi erlebt und währenddessen beginnt ausgerechnet ihre eigene Veranda Feuer zu fangen. Diese Szene fand ich unglaublich eindringlich und gleichzeitig sehr ungewöhnlich. Durch die direkte Ansprache von Gertrude entsteht außerdem eine besondere Nähe zu ihr, die mir sofort gefallen hat.
Gertrude selbst ist eine faszinierende Protagonistin. Sie ist als deutsche Auswanderin nach Hawaiʻi gekommen, verdient ihr Geld als Medium und hat sich dort ein eigenständiges Leben aufgebaut. Gleichzeitig steht sie der Königin Liliʻuokalani nahe und fühlt sich ihrer neuen Heimat und deren Selbstbestimmung stark verbunden. Besonders spannend finde ich den Widerspruch zwischen ihrer behaupteten Gabe und der Vision, die sie nun tatsächlich erlebt. Plötzlich scheint das, was sie bisher nur vorgab zu können, Wirklichkeit zu werden.
Auch die historische Situation hat mich sofort interessiert. Die Leseprobe vermittelt sehr anschaulich, wie angespannt die politische Lage 1893 ist und wie stark die Interessen amerikanischer Geschäftsleute und Politiker mit der Zukunft Hawaiʻis verknüpft sind. Dass Gertrudes Vision anschließend direkt mit dem tatsächlichen Putsch gegen Liliʻuokalani zusammenfällt, erzeugt einen starken Sog und lässt einen wissen wollen, wie viel Gertrude vorhersehen kann und ob sie den Lauf der Ereignisse noch beeinflussen kann.
Besonders gut gefällt mir außerdem die Sprache. Sie ist bildreich und atmosphärisch, gleichzeitig steckt viel trockener Humor darin. Die Beschreibungen von Honolulu, dem tropischen Klima und Gertrudes Cottage lassen die Umgebung sehr lebendig werden, während die politische Bedrohung immer stärker in den Vordergrund rückt.
Ich erwarte eine spannende Mischung aus historischem Roman, politischer Intrige und vielleicht auch etwas Mystik. Besonders möchte ich erfahren, welche Rolle Gertrude, Emma und Liliʻuokalani im weiteren Verlauf spielen werden und ob Gertrudes Vision tatsächlich eine Warnung für die Zukunft war. Die Leseprobe hat mich jedenfalls mit sehr vielen Fragen zurückgelassen und gerade deshalb würde ich unglaublich gerne weiterlesen.
Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Gertrude Wolf sitzt auf ihrer Veranda in Honolulu, als sie eine Vision von einem brennenden Hawaiʻi erlebt und währenddessen beginnt ausgerechnet ihre eigene Veranda Feuer zu fangen. Diese Szene fand ich unglaublich eindringlich und gleichzeitig sehr ungewöhnlich. Durch die direkte Ansprache von Gertrude entsteht außerdem eine besondere Nähe zu ihr, die mir sofort gefallen hat.
Gertrude selbst ist eine faszinierende Protagonistin. Sie ist als deutsche Auswanderin nach Hawaiʻi gekommen, verdient ihr Geld als Medium und hat sich dort ein eigenständiges Leben aufgebaut. Gleichzeitig steht sie der Königin Liliʻuokalani nahe und fühlt sich ihrer neuen Heimat und deren Selbstbestimmung stark verbunden. Besonders spannend finde ich den Widerspruch zwischen ihrer behaupteten Gabe und der Vision, die sie nun tatsächlich erlebt. Plötzlich scheint das, was sie bisher nur vorgab zu können, Wirklichkeit zu werden.
Auch die historische Situation hat mich sofort interessiert. Die Leseprobe vermittelt sehr anschaulich, wie angespannt die politische Lage 1893 ist und wie stark die Interessen amerikanischer Geschäftsleute und Politiker mit der Zukunft Hawaiʻis verknüpft sind. Dass Gertrudes Vision anschließend direkt mit dem tatsächlichen Putsch gegen Liliʻuokalani zusammenfällt, erzeugt einen starken Sog und lässt einen wissen wollen, wie viel Gertrude vorhersehen kann und ob sie den Lauf der Ereignisse noch beeinflussen kann.
Besonders gut gefällt mir außerdem die Sprache. Sie ist bildreich und atmosphärisch, gleichzeitig steckt viel trockener Humor darin. Die Beschreibungen von Honolulu, dem tropischen Klima und Gertrudes Cottage lassen die Umgebung sehr lebendig werden, während die politische Bedrohung immer stärker in den Vordergrund rückt.
Ich erwarte eine spannende Mischung aus historischem Roman, politischer Intrige und vielleicht auch etwas Mystik. Besonders möchte ich erfahren, welche Rolle Gertrude, Emma und Liliʻuokalani im weiteren Verlauf spielen werden und ob Gertrudes Vision tatsächlich eine Warnung für die Zukunft war. Die Leseprobe hat mich jedenfalls mit sehr vielen Fragen zurückgelassen und gerade deshalb würde ich unglaublich gerne weiterlesen.