Ein Hawai‘i, das man so nicht kennt
Bei Hawai‘i denke ich zuerst an türkisblaues Meer, Palmen, Sonne und Urlaub. Umso mehr hat mich „Territorium“ von Sabrina Janesch überrascht. Der Roman zeigt eine Seite der Inseln, die mir bisher völlig unbekannt war: eine Zeit voller politischer Spannungen, Machtkämpfe und der Frage, wem ein Land eigentlich gehört.
Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Frauen: Königin Lili‘uokalani, die Journalistin Emma Nāwahī und Gertrude Wolf, eine Deutsche, die auf Hawai‘i lebt und zwischen verschiedenen Welten steht. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven haben mir gut gefallen. Man erlebt die historischen Ereignisse nicht nur aus politischer Distanz, sondern bekommt einen persönlichen Zugang zu den Menschen, die von den Veränderungen unmittelbar betroffen sind.
Besonders interessant fand ich, wie Sabrina Janesch historische Tatsachen mit erfundenen Elementen verbindet. Obwohl man weiß, dass die Geschichte einen bestimmten Ausgang nehmen wird, bleibt die Handlung spannend. Die politischen Entwicklungen werden verständlich vermittelt, ohne dass der Roman dadurch wie ein trockenes Geschichtsbuch wirkt. Gleichzeitig entsteht ein sehr lebendiges Bild von Hawai‘i und seiner Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.
Überrascht hat mich auch, wie viele Verbindungen zu Deutschland und Preußen in diese Geschichte hineinspielen. Gerade dieser Aspekt hat meine Neugier geweckt und mir gezeigt, wie wenig ich eigentlich über die Geschichte Hawai‘is wusste.
Die Figuren sind für mich eine der großen Stärken des Romans. Ihre persönlichen Gefühle, Zweifel und Entscheidungen machen die historischen Ereignisse greifbar. Besonders die drei Frauen tragen die Geschichte und verleihen ihr eine emotionale Ebene, die mir sehr gefallen hat.
„Territorium“ hat bei mir vor allem eines geschafft: Ich habe das Buch mit deutlich mehr Interesse an der Geschichte Hawai‘is beendet, als ich es begonnen habe. Sabrina Janesch erzählt ein ungewöhnliches historisches Kapitel spannend, atmosphärisch und mit viel Gefühl. Für mich eine gelungene Mischung aus Geschichte, persönlichen Schicksalen und einer fremden, faszinierenden Welt – und definitiv ein Buch, das noch eine Weile im Kopf bleibt.
Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Frauen: Königin Lili‘uokalani, die Journalistin Emma Nāwahī und Gertrude Wolf, eine Deutsche, die auf Hawai‘i lebt und zwischen verschiedenen Welten steht. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven haben mir gut gefallen. Man erlebt die historischen Ereignisse nicht nur aus politischer Distanz, sondern bekommt einen persönlichen Zugang zu den Menschen, die von den Veränderungen unmittelbar betroffen sind.
Besonders interessant fand ich, wie Sabrina Janesch historische Tatsachen mit erfundenen Elementen verbindet. Obwohl man weiß, dass die Geschichte einen bestimmten Ausgang nehmen wird, bleibt die Handlung spannend. Die politischen Entwicklungen werden verständlich vermittelt, ohne dass der Roman dadurch wie ein trockenes Geschichtsbuch wirkt. Gleichzeitig entsteht ein sehr lebendiges Bild von Hawai‘i und seiner Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.
Überrascht hat mich auch, wie viele Verbindungen zu Deutschland und Preußen in diese Geschichte hineinspielen. Gerade dieser Aspekt hat meine Neugier geweckt und mir gezeigt, wie wenig ich eigentlich über die Geschichte Hawai‘is wusste.
Die Figuren sind für mich eine der großen Stärken des Romans. Ihre persönlichen Gefühle, Zweifel und Entscheidungen machen die historischen Ereignisse greifbar. Besonders die drei Frauen tragen die Geschichte und verleihen ihr eine emotionale Ebene, die mir sehr gefallen hat.
„Territorium“ hat bei mir vor allem eines geschafft: Ich habe das Buch mit deutlich mehr Interesse an der Geschichte Hawai‘is beendet, als ich es begonnen habe. Sabrina Janesch erzählt ein ungewöhnliches historisches Kapitel spannend, atmosphärisch und mit viel Gefühl. Für mich eine gelungene Mischung aus Geschichte, persönlichen Schicksalen und einer fremden, faszinierenden Welt – und definitiv ein Buch, das noch eine Weile im Kopf bleibt.