Hawaii zwischen Liebe zur Heimat und Widerstand
Ich bin selbst schon auf Hawaii gewesen, und die Inseln, ihre Menschen und die hawaiische Kultur faszinieren mich bis heute. Vielleicht hat mich gerade deshalb Territorium von Sabrina Janesch besonders interessiert.
Der Roman spielt in einer bewegten und tragischen Zeit der hawaiischen Geschichte: Er setzt mit dem Sturz und der Entmachtung von Königin Liliʻuokalani durch die Putschisten ein und führt bis zum bewaffneten Aufstand der royalistischen Widerstandsbewegung, die versuchte, die hawaiische Monarchie wiederherzustellen und die Annexion durch die USA zu verhindern.
In der Zeit dazwischen begleiten die Lesenden die Menschen in ihren Zweifeln und Ängsten, in ihrer tiefen Verbundenheit mit ihrem Land und bei den Überlegungen und Planungen zum Widerstand gegen die Putschisten. Gleichzeitig beleuchtet der Roman auch die Gegenseite und zeigt die Ereignisse aus der Perspektive derjenigen, die den Sturz der Monarchie vorantreiben. Dadurch entsteht ein vielschichtiger Blick auf die politischen und persönlichen Konflikte dieser Zeit.
Das Buch lässt sich dabei gut lesen, und Sabrina Janesch gelingt es, die Atmosphäre Hawaiis und die besondere Stimmung der Inseln sehr anschaulich einzufangen.
Die Handlung wird dabei überwiegend aus der Sicht männlicher Figuren erzählt. Von den drei im Klappentext genannten Frauen nimmt die fiktive Romanfigur Gertrude Wolf den größten Raum ein und sorgt so dafür, dass die Geschichte nicht ausschließlich aus männlicher Perspektive erzählt wird. Aufgrund des Klappentextes hatte ich allerdings angenommen, dass die drei Frauen (Königin Liliʻuokalani, Gertrude Wolf und die Journalistin Emma Nawahi) stärker im Mittelpunkt der Geschichte stehen würden.
Insgesamt habe ich Territorium gerne gelesen. Besonders die Beschreibungen Hawaiis und der historischen Zeit haben mich angesprochen. Der Roman hat mich zwar nicht durchgehend so stark berührt, wie ich es mir erhofft hatte, dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und viel Interessantes über diese Zeit der hawaiischen Geschichte mitgenommen.
Der Roman spielt in einer bewegten und tragischen Zeit der hawaiischen Geschichte: Er setzt mit dem Sturz und der Entmachtung von Königin Liliʻuokalani durch die Putschisten ein und führt bis zum bewaffneten Aufstand der royalistischen Widerstandsbewegung, die versuchte, die hawaiische Monarchie wiederherzustellen und die Annexion durch die USA zu verhindern.
In der Zeit dazwischen begleiten die Lesenden die Menschen in ihren Zweifeln und Ängsten, in ihrer tiefen Verbundenheit mit ihrem Land und bei den Überlegungen und Planungen zum Widerstand gegen die Putschisten. Gleichzeitig beleuchtet der Roman auch die Gegenseite und zeigt die Ereignisse aus der Perspektive derjenigen, die den Sturz der Monarchie vorantreiben. Dadurch entsteht ein vielschichtiger Blick auf die politischen und persönlichen Konflikte dieser Zeit.
Das Buch lässt sich dabei gut lesen, und Sabrina Janesch gelingt es, die Atmosphäre Hawaiis und die besondere Stimmung der Inseln sehr anschaulich einzufangen.
Die Handlung wird dabei überwiegend aus der Sicht männlicher Figuren erzählt. Von den drei im Klappentext genannten Frauen nimmt die fiktive Romanfigur Gertrude Wolf den größten Raum ein und sorgt so dafür, dass die Geschichte nicht ausschließlich aus männlicher Perspektive erzählt wird. Aufgrund des Klappentextes hatte ich allerdings angenommen, dass die drei Frauen (Königin Liliʻuokalani, Gertrude Wolf und die Journalistin Emma Nawahi) stärker im Mittelpunkt der Geschichte stehen würden.
Insgesamt habe ich Territorium gerne gelesen. Besonders die Beschreibungen Hawaiis und der historischen Zeit haben mich angesprochen. Der Roman hat mich zwar nicht durchgehend so stark berührt, wie ich es mir erhofft hatte, dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und viel Interessantes über diese Zeit der hawaiischen Geschichte mitgenommen.