Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer

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ancaxy Avatar

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„The Arcane Arts“ wirft dich direkt hinein in die düstere Welt der Newlyn Universität, wo Wissen kein harmloser Schatz ist, sondern schnell zur tödlichen Waffe werden kann. Dana Schwartz und Dan Frey malen diese Kulisse so lebendig aus, dass man beim Lesen meint, den kalten Stein unter den Fingern zu spüren und das Knistern in der Luft zwischen den Protagonisten zu hören. Im Mittelpunkt steht Ellsbeth – keine klassische Streberin, sondern eine Frau, die aus purer Verzweiflung handelt. Sie will den Tod ihrer Schwester rächen und landet dafür im berüchtigten Kurs von Professor Rawlins. Rawlins – brillant, geheimnisvoll, und ehrlich gesagt verdammt gefährlich – zieht sie in ein Spiel hinein, bei dem Intelligenz und Magie ständig ineinandergreifen. Und das ist keine harmlose Romanze, sondern ein Kräftemessen mit echten Risiken. Man weiß nie, ob die beiden sich gleich gegenseitig umarmen oder ruinieren.
Diese Atmosphäre, die sich wie ein dichter Rauchteppich über alles legt. Es prickelt nicht nur zwischen Ellsbeth und Rawlins – die ganze Story schwingt auf einer Linie zwischen Verlangen und Manipulation. Gedankenkontrolle wird zur Metapher für Macht und Intimität. Dabei bleibt immer offen: Wer hält hier eigentlich wirklich alle Fäden in der Hand?
„The Arcane Arts“ ist nichts für Fans von gemütlichen Geschichten. Das Buch richtet sich an alle, die sich nach düsteren Antihelden, verbotener Magie und elektrisierender Spannung sehnen. Schwartz und Frey zeigen, dass die gefährlichste Magie nicht im Zauberspruch liegt, sondern in dem Moment, in dem zwei Menschen versuchen, sich gegenseitig zu durchschauen und zu kontrollieren.
Ganz klar eine Empfehlung für alle, denen „Babel“ von R.F. Kuang gefallen hat, aber noch mehr Dunkelheit und knisternde Erotik wollten.