Der Anfang hatte mich, dann war ich raus

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Das Cover von The Arcane Arts ist wirklich wunderschön. Allein deshalb hatte ich schon richtig Lust auf das Buch. Die arkanen Künste als Thema fand ich ebenfalls spannend, und nach dem Prolog dachte ich nur: Holy shit, wie düster wird das bitte noch? Auch der Einstieg mit den E-Mails zwischen Ellsbeth und Professor Rawlins hat für mich funktioniert. Da war Spannung, zumal Ellsbeth ja noch ein ganz eigenes Ziel verfolgt. Der Altersunterschied hat mich dabei nicht gestört. Rawlins wirkte auf mich nicht wie ein deutlich älterer Professor. Und den Schreibstil mochte ich wirklich sehr, gerade weil er so detailliert ist.

Irgendwann hatte ich allerdings das Gefühl, dass kaum noch etwas passiert. Umso mehr hat es mich überrascht, als plötzlich von Liebe die Rede war. Anziehung konnte ich den beiden abnehmen, aber dass sie nach weniger als 200 Seiten schon verliebt sein sollen? Da war ich einfach noch nicht. Ähnlich ging es mir mit Rawlins’ Gedanken über Dominanz und Unterwerfung. Ellsbeth macht zwar Andeutungen, aber gerade durch die wechselnden Perspektiven fehlte mir bei ihm die Entwicklung, die das für mich nachvollziehbar gemacht hätte. Es wirkte, als müsste das jetzt alles Teil ihrer Beziehung sein, obwohl ich beim Lesen noch gar nicht an diesem Punkt angekommen war.

Das hat mich leider so aus der Geschichte geholt, dass ich das Buch ungefähr bei der Hälfte abgebrochen habe. Schade, denn auf The Arcane Arts hatte ich mich wirklich gefreut. Cover, Prolog und Schreibstil hatten mich sofort, nur der weitere Verlauf eben nicht.