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liesdochmaleinbuch Avatar

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Dana Schwartz lese ich sehr gerne und hab mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Aufmachung ist spektakulär und das leicht anrüchig angehauchte Thema rund um arkane Methodiken hat mir sehr gut gefallen. Der Vibe dieser verbotenen Praktiken war schon sehr fesselnd und spannend. Vor allem das Obskurations-Ritual und seine Anwendungsmöglichkeiten eröffnen ein weites Feld spektakulärer Möglichkeiten

Ellsbeth ist eine absolut faszinierende Protagonistin: klug, ambitioniert und ein bisschen berechnend. Und mit ihrer Neugierde und ihrem Pioniergeist beeindruckt sie nicht nur ihren Professor, sondern deckt auch eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Universität auf.

Dieses Schüler-Lehrer-Ding ist schon ein Klischee, wobei Ellsbeth und Raelins sich teilweise schon auf Augenhähe begegen. Obwohl die gegenseitige Anziehung schnell spürbar und klar kommuniziert ist, bleibt das Buch überraschend lange doch sehr züchtig. Ungefähr ab der Hälfte bekommt es einen Touch von „Shades of Grey“. Es ist gefühlt schon mehr Liebesgeschichte mit bisschen Suspense und Fetisch als Dark Romance.

Vieles in diesem Buch bewegt sich im moralischen Graubereich und es hätte für mich tatsächlich auch gerne noch düsterer sein können. Habs trotzdem ziemlich weggesuchtet und fands solide.