Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt
The Arcane Arts hat mich ein wenig zwiespältig zurückgelassen. Aber zuerst einmal zum Äußeren des Buchs: Ich liebe alles daran! Die Haptik ist einfach sensationell, es sieht edel aus und der Farbschnitt ist wunderschön. Als das Buch bei mir ankam, wollte ich direkt mit dem Lesen starten.
Und der Beginn der Geschichte hat mir auch richtig gut gefallen. Die Idee, die Arkanen Künste – also Magie – in der „realen“ Welt zu studieren und zu nutzen und damit als mehr oder weniger „normal“ in Wirtschaft und Wissenschaft zu integrieren fand ich großartig. Und dieses arkane Studium mit Hilfe von chemischen, physikalischen und mathematischen Wissenschaften zu unterlegen, gab dem ganzen wirklichen einen realistischen Anstrich. Damit hat mich das Buch anfangs wirklich begeistert und in seinen Bann gezogen. Durch den sehr angenehmen Schreibstil wurden die teils sehr detaillierten magischen Rituale usw. gut verständlich, wenn man beim Lesen aufmerksam geblieben ist.
Aber dann „entwickelte“ sich die Lovestory zwischen Ellsbeth, Studentin der Arkanen Künste und ihrem Professor bzw. Betreuer Rawlins, Doktor in ebendiesem Fach. Und ich kann mir nicht helfen, aber dieser Handlungsstrang kam mir absolut konstruiert vor und damit so überhaupt nicht wie eine natürliche Entwicklung. Der Übergang von der akademischen Beziehung Studentin-Professor zu etwas Privatem kam für mich völlig abrupt. Und auch die weitere Entwicklung dieser privaten Beziehung hat sich mir nicht erschlossen. Wie hier aus etwas Unverbindlichem Liebe entstanden sein soll, konnte ich nicht nachfühlen.
Zu den beiden Hauptfiguren kann ich sagen, dass mir Ellsbeth die meiste Zeit gefallen hat, ihre Entwicklung und ihren Antrieb konnte ich schon mehr nachvollziehen. Hingegen wurde ich mit Rawlins nicht wirklich warm. Mir kam er irgendwie die meiste Zeit sehr bedürftig vor, was für mich in einem großen Konflikt zu seiner angeblich dominanten Seite und seiner Position stand.
Was mir auf der anderen Seite wieder richtig gut gefallen hat, war die Story um Ellsbeths Schwester und deren angeblicher Selbstmord. Hier konnte ich absolut nachvollziehen, was Ellsbeth gefühlt hat. Auch wenn ihr Weg, dem ganzen auf die Spur zu kommen, natürlich moralisch nicht in Ordnung war (wie so manch anderes im Buch auch 😉), konnte ich doch nachempfinden, warum sie die Dinge tat. Und das Ende des Buches fand ich dann auch wieder richtig spannend und gut gelungen.
Alles in Allem würde ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen: Das Magiesystem, die Rituale und die Fantasyteile haben mich sehr beeindruckt, die Liebesgeschichte hingegen gar nicht.
Und der Beginn der Geschichte hat mir auch richtig gut gefallen. Die Idee, die Arkanen Künste – also Magie – in der „realen“ Welt zu studieren und zu nutzen und damit als mehr oder weniger „normal“ in Wirtschaft und Wissenschaft zu integrieren fand ich großartig. Und dieses arkane Studium mit Hilfe von chemischen, physikalischen und mathematischen Wissenschaften zu unterlegen, gab dem ganzen wirklichen einen realistischen Anstrich. Damit hat mich das Buch anfangs wirklich begeistert und in seinen Bann gezogen. Durch den sehr angenehmen Schreibstil wurden die teils sehr detaillierten magischen Rituale usw. gut verständlich, wenn man beim Lesen aufmerksam geblieben ist.
Aber dann „entwickelte“ sich die Lovestory zwischen Ellsbeth, Studentin der Arkanen Künste und ihrem Professor bzw. Betreuer Rawlins, Doktor in ebendiesem Fach. Und ich kann mir nicht helfen, aber dieser Handlungsstrang kam mir absolut konstruiert vor und damit so überhaupt nicht wie eine natürliche Entwicklung. Der Übergang von der akademischen Beziehung Studentin-Professor zu etwas Privatem kam für mich völlig abrupt. Und auch die weitere Entwicklung dieser privaten Beziehung hat sich mir nicht erschlossen. Wie hier aus etwas Unverbindlichem Liebe entstanden sein soll, konnte ich nicht nachfühlen.
Zu den beiden Hauptfiguren kann ich sagen, dass mir Ellsbeth die meiste Zeit gefallen hat, ihre Entwicklung und ihren Antrieb konnte ich schon mehr nachvollziehen. Hingegen wurde ich mit Rawlins nicht wirklich warm. Mir kam er irgendwie die meiste Zeit sehr bedürftig vor, was für mich in einem großen Konflikt zu seiner angeblich dominanten Seite und seiner Position stand.
Was mir auf der anderen Seite wieder richtig gut gefallen hat, war die Story um Ellsbeths Schwester und deren angeblicher Selbstmord. Hier konnte ich absolut nachvollziehen, was Ellsbeth gefühlt hat. Auch wenn ihr Weg, dem ganzen auf die Spur zu kommen, natürlich moralisch nicht in Ordnung war (wie so manch anderes im Buch auch 😉), konnte ich doch nachempfinden, warum sie die Dinge tat. Und das Ende des Buches fand ich dann auch wieder richtig spannend und gut gelungen.
Alles in Allem würde ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen: Das Magiesystem, die Rituale und die Fantasyteile haben mich sehr beeindruckt, die Liebesgeschichte hingegen gar nicht.