"The Artist" verspricht eine bildgewaltige Geschichte mit facettenreichen Figuren

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schnaeppchenjaegerin Avatar

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Das Cover hat mich in den Bann gezogen und neugierig auf den Roman gemacht. Wie ein Gemälde konzipiert, passt es perfekt zum Titel "The Artist" und zum Inhalt, in dem es zunächst darum geht, einen bekannten, aber zurückgezogen lebenden, Künstler zu porträtieren.
Joseph ist der Journalist, der dafür extra aus England in die Provence reist, um zu erfahren, dass "Tata" - ein ohnehin mürrischer Kerl - gar nichts davon weiß. Seine Nichte, die bei ihm wohnt, hat dies eingefädelt.
Der Schreibstil ist bildhaft und versetzt einen unmittelbar in die Sommerhitze nach Frankreich. Zudem wird das Interesse geweckt, was sich aus dieser Personenkonstellation ergeben wird. Was ist Etties Agenda und gibt Einsiedler Tata mehr über sich preis, als zu erahnen ist? Kommt Joseph aus sich heraus? Die wechselnden Perspektiven versprechen tiefere Einblicke in die Figuren und das was sie prägt und antreibt. Zudem freue ich mich schon darauf, wie die Autorin nicht nur im übertragenen Sinn durch Worte Bilder im Kopf entstehen lässt.