Was für ein Flair!
„Ein Fremder kommt in eine Stadt“- fangen so nicht alle großen Geschichten an? Ich finde hier ist dieser Anfang der Geschichte direkt sehr bezeichnend. Der ambitionierte Joseph macht sich auf den Weg einen Künstler zu treffen, der ihn scheinbar gar nicht eingeladen hat und scheinbar auch kein Interesse an medialer Aufmerksamkeit hat. Und trotzdem darf Joseph bleiben, fügt sich gefühlt sofort nahtlos in die ländliche, französische Kulisse ein und ins Heim von Ettie und Tartuffe. Ich mag die leicht schrullige Art des Künstlers, aber Ettie ist es, die meine Aufmerksamkeit erregt. Sie scheint sehr aufmerksam zu sein, bleibt eher im Schatten aber ich glaube, sie wird hier zur Schlüsselfigur. Ist sie die Frau aus dem ersten Kapitel?
Die Geschichte hat einen tollen Vibe, sehr atmosphärisch, bildlich geschrieben und so ein bisschen was ätherisches hat sie auch. Mag ich ganz gern. Bin gespannt, was noch kommt
Die Geschichte hat einen tollen Vibe, sehr atmosphärisch, bildlich geschrieben und so ein bisschen was ätherisches hat sie auch. Mag ich ganz gern. Bin gespannt, was noch kommt