Bis zum Ende

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
stiff-tante Avatar

Von

Dieses Buch muss man unbedingt bis zum Ende lesen.

Ich gebe zu, als allererstes hat mich dieses traumhafte Cover von Susan Ogilvie magisch angezogen. Dann handelt es noch von der Malerei, da war klar, das muss ich haben.
Ich habe während des Lesens so viele unterschiedliche Gefühle durchlebt. Auch wenn es einige Längen und Wiederholungen gab, es hat was Fesselndes. Vielleicht gerade deshalb, denn durch diese besondere Stimmung in der Provence, auf dem Anwesen des Malers Èdouard Tartouffe, taucht man in eine besondere Welt ein.
Diese skurrile Situation aus der Leseprobe, ist nur der Anfang. Die Figuren der Geschichte, verhalten sich teilweise sehr merkwürdig und unberechenbar. Lucy Steeds hat es geschafft, das ich mich abwechselnd gefragt habe, was soll das, worauf will sie hinaus und wie das wohl endet. Ich habe ungewöhnlich lange zum Lesen gebraucht. Dafür war es mir ein großes Vergnügen oft auch mal zwischen den Zeilen zu lesen.

Die Autorin hat deutlich darauf hingewiesen, das es sich um eine fiktive Geschichte handelt. Genauso hätte es sich in der Wirklichkeit abspielen können und irgendwie hab ich es mir am Ende auch gewünscht.
Ich gebe eine klare Empfehlung für Leser, die auch mal die Langsamkeit zu schätzen wissen.