Das Geheimnis ihres Lebens
Joseph erhält die einmalige Chance, den berühmten Maler Édouard Tartuffe in seinem abgeschiedenen Domizil in der Provence zu besuchen und zu interviewen. Dort lernt er auch Ettie kennen, die rätselhafte Nichte des großen Meisters.
Es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich mich für diese Geschichte begeistern konnte. Anfangs fiel es mir nicht ganz leicht, in den Roman einzutauchen. Rückblickend hat sich das Durchhalten jedoch gelohnt, denn die Geschichte entwickelt sich nach und nach und entfaltet ihren ganz eigenen Zauber. Der alte, despotische Maler Tartuffe, seine junge Nichte Ettie und der Journalist Joseph bilden eine interessante Konstellation, die im Laufe des Romans zahlreiche Entwicklungen durchläuft.
Lucy Steeds greift in ihrem Debütroman verschiedene Themen auf. Dazu gehören die traumatischen Erlebnisse der Heimkehrer des Ersten Weltkriegs, die Rolle der Frau in den 1920er Jahren und das Gehabe einiger Männer zu dieser Zeit. Zwischen Ettie und Joseph entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte dieser beiden vom Schicksal gebeutelten jungen Menschen. Es handelt sich nicht um eine große, überschäumende Romanze, sondern um eine leise und glaubwürdige Annäherung, die gut zur Atmosphäre des Buches passt. Dazu kommt der angenehme Schreibstil der Autorin und das atemberaubende Setting in der Provence. Nach und nach werden die Geheimnisse der Vergangenheit enthüllt und die Zusammenhänge erschließen sich. Die Geschichte lebt dabei weniger von spektakulären Wendungen als von ihren Figuren und ihrer Entwicklung.
Zum Schluss findet sich eine Anmerkung der Autorin, dass sie sich einige schöpferische Freiheiten im historischen Zusammenspiel einzelner Zeitgenossen erlaubt hat. Diesen Hinweis empfand ich als wichtig, lege ich doch gerade bei historischen Romanen Wert darauf, Fakten und Fiktion voneinander unterscheiden zu können.
Es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich mich für diese Geschichte begeistern konnte. Anfangs fiel es mir nicht ganz leicht, in den Roman einzutauchen. Rückblickend hat sich das Durchhalten jedoch gelohnt, denn die Geschichte entwickelt sich nach und nach und entfaltet ihren ganz eigenen Zauber. Der alte, despotische Maler Tartuffe, seine junge Nichte Ettie und der Journalist Joseph bilden eine interessante Konstellation, die im Laufe des Romans zahlreiche Entwicklungen durchläuft.
Lucy Steeds greift in ihrem Debütroman verschiedene Themen auf. Dazu gehören die traumatischen Erlebnisse der Heimkehrer des Ersten Weltkriegs, die Rolle der Frau in den 1920er Jahren und das Gehabe einiger Männer zu dieser Zeit. Zwischen Ettie und Joseph entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte dieser beiden vom Schicksal gebeutelten jungen Menschen. Es handelt sich nicht um eine große, überschäumende Romanze, sondern um eine leise und glaubwürdige Annäherung, die gut zur Atmosphäre des Buches passt. Dazu kommt der angenehme Schreibstil der Autorin und das atemberaubende Setting in der Provence. Nach und nach werden die Geheimnisse der Vergangenheit enthüllt und die Zusammenhänge erschließen sich. Die Geschichte lebt dabei weniger von spektakulären Wendungen als von ihren Figuren und ihrer Entwicklung.
Zum Schluss findet sich eine Anmerkung der Autorin, dass sie sich einige schöpferische Freiheiten im historischen Zusammenspiel einzelner Zeitgenossen erlaubt hat. Diesen Hinweis empfand ich als wichtig, lege ich doch gerade bei historischen Romanen Wert darauf, Fakten und Fiktion voneinander unterscheiden zu können.