Ein ganz großes Frauenporträt
Man könnte meinen, der Roman schildert das Leben eines großartigen Malers seiner Zeit um 1920, den Edouard Tartuffe oder den Besucher des Malers und Reporters für Kunst Joseph. Ich bin dagegen der Meinung, hier geht es um die Nichte des Malers, Ettie.
Ettie ist Tartuffes Gefangene. Sie führt ihm das Haus, kocht, wäscht, kauft ein und erledigt seine Korrespondenz. Tartuffe malt, malt und malt und ist überaus erfolgreich. Aber ist es tatsächlich Tartuffes Erfolg?
Tartuffe ist ein furchtbarer Mensch. Ohne Ettie wäre er wohl kaum lebensfähig. Dann kommt Joseph ins Haus, weil er den Maler interviewen will für ein Journal, dass sich mit Kunst befasst.
Ettie spielt eine Nebenrolle, aber Stück für Stück kommen sich die beiden jungen Menschen näher. Ettie hat ein großes Geheimnis und Joseph kommt dahinter. Er bestärkt sie, fortzulaufen. Wird sie sich frei machen können von ihrem Onkel?
Ich mochte Ettie am meisten. Man kann gut nachvollziehen, warum sie immer noch bei dem alten Kauz das Haus führt, ihre Flügel wurden gestutzt, aber nicht gebrochen. Jeden Tag ein wenig mehr kann der Leser erleben, wie Ettie sich frei macht, wie aus ihr eine Frau wird, die ihr Leben selbst bestimmt in die eigenen Hände nimmt, die der eigenen Kraft vertraut.
Ich mochte diesen Roman sehr gern. Einziger Kritikpunkt an die Korrekturleser. Mehrere Male sind mir doppelte Worte oder Buchstaben aufgefallen, kein Beinbruch, aber diesem Roman eben nicht würdig.
Ettie ist Tartuffes Gefangene. Sie führt ihm das Haus, kocht, wäscht, kauft ein und erledigt seine Korrespondenz. Tartuffe malt, malt und malt und ist überaus erfolgreich. Aber ist es tatsächlich Tartuffes Erfolg?
Tartuffe ist ein furchtbarer Mensch. Ohne Ettie wäre er wohl kaum lebensfähig. Dann kommt Joseph ins Haus, weil er den Maler interviewen will für ein Journal, dass sich mit Kunst befasst.
Ettie spielt eine Nebenrolle, aber Stück für Stück kommen sich die beiden jungen Menschen näher. Ettie hat ein großes Geheimnis und Joseph kommt dahinter. Er bestärkt sie, fortzulaufen. Wird sie sich frei machen können von ihrem Onkel?
Ich mochte Ettie am meisten. Man kann gut nachvollziehen, warum sie immer noch bei dem alten Kauz das Haus führt, ihre Flügel wurden gestutzt, aber nicht gebrochen. Jeden Tag ein wenig mehr kann der Leser erleben, wie Ettie sich frei macht, wie aus ihr eine Frau wird, die ihr Leben selbst bestimmt in die eigenen Hände nimmt, die der eigenen Kraft vertraut.
Ich mochte diesen Roman sehr gern. Einziger Kritikpunkt an die Korrekturleser. Mehrere Male sind mir doppelte Worte oder Buchstaben aufgefallen, kein Beinbruch, aber diesem Roman eben nicht würdig.