Ein ruhiges Buch
THE ARTIST – Lucy Steeds
ET: 15.05.2026
Provence, 1920:
Der Londoner Journalist Joseph Adelaide erhält eine überraschende Einladung: Der berühmte Maler Edouard Tartuffe, von allen nur Tata genannt, möchte ihm angeblich ein Interview geben. Für Joseph ist dies die Chance seines Lebens, und so reist er voller Erwartungen in die französische Provence.
Vor Ort erlebt er jedoch eine unangenehme Überraschung. Tata weiß nichts von der Einladung und begegnet dem jungen Journalisten mit unverhohlener Ablehnung. Der gefeierte Künstler ist launisch, selbstverliebt und lässt Joseph bei jeder Gelegenheit spüren, wie wenig er von ihm hält. Nur Tatas Nichte Ettie begegnet dem Gast mit Freundlichkeit.
Trotzdem darf Joseph bleiben – allerdings nur, wenn er dem Maler Modell steht. Sobald das Porträt vollendet ist, soll er wieder verschwinden. In der Hoffnung auf das ersehnte Interview geht Joseph auf die Forderung ein. Während der gemeinsamen Zeit erkennt er jedoch, dass nicht nur er unter Tatas Verhalten leidet. Auch Ettie lebt seit Jahren im Schatten ihres Onkels. Ihr Alltag besteht daraus, seine Wünsche zu erfüllen, seine Ausbrüche zu ertragen und ihr eigenes Leben hintenanzustellen.
Welche Entwicklungen die Beziehungen zwischen Joseph, Ettie und Tata nehmen, ob Joseph sein Interview schließlich erhält und welche Rolle ein verheerender Brand Monate später spielt, solltet ihr selbst entdecken.
Lucy Steeds erzählt ihre Geschichte in ruhigem Tempo und legt den Fokus weniger auf große Wendungen als auf die Atmosphäre und ihre Figuren. Nach und nach entfaltet sich ein fein gesponnenes Drama, das von unterschwelligen Spannungen und emotionalen Abhängigkeiten lebt. Leider hat mich das Buch nach zwei Dritteln verloren, es war mir insgesamt zu lang und die Kunstbeschreibungen zu ausführlich.
Ein nett zu lesendes Buch für Kunstliebhaber.
Provence, 1920:
Der Londoner Journalist Joseph Adelaide erhält eine überraschende Einladung: Der berühmte Maler Edouard Tartuffe, von allen nur Tata genannt, möchte ihm angeblich ein Interview geben. Für Joseph ist dies die Chance seines Lebens, und so reist er voller Erwartungen in die französische Provence.
Vor Ort erlebt er jedoch eine unangenehme Überraschung. Tata weiß nichts von der Einladung und begegnet dem jungen Journalisten mit unverhohlener Ablehnung. Der gefeierte Künstler ist launisch, selbstverliebt und lässt Joseph bei jeder Gelegenheit spüren, wie wenig er von ihm hält. Nur Tatas Nichte Ettie begegnet dem Gast mit Freundlichkeit.
Trotzdem darf Joseph bleiben – allerdings nur, wenn er dem Maler Modell steht. Sobald das Porträt vollendet ist, soll er wieder verschwinden. In der Hoffnung auf das ersehnte Interview geht Joseph auf die Forderung ein. Während der gemeinsamen Zeit erkennt er jedoch, dass nicht nur er unter Tatas Verhalten leidet. Auch Ettie lebt seit Jahren im Schatten ihres Onkels. Ihr Alltag besteht daraus, seine Wünsche zu erfüllen, seine Ausbrüche zu ertragen und ihr eigenes Leben hintenanzustellen.
Welche Entwicklungen die Beziehungen zwischen Joseph, Ettie und Tata nehmen, ob Joseph sein Interview schließlich erhält und welche Rolle ein verheerender Brand Monate später spielt, solltet ihr selbst entdecken.
Lucy Steeds erzählt ihre Geschichte in ruhigem Tempo und legt den Fokus weniger auf große Wendungen als auf die Atmosphäre und ihre Figuren. Nach und nach entfaltet sich ein fein gesponnenes Drama, das von unterschwelligen Spannungen und emotionalen Abhängigkeiten lebt. Leider hat mich das Buch nach zwei Dritteln verloren, es war mir insgesamt zu lang und die Kunstbeschreibungen zu ausführlich.
Ein nett zu lesendes Buch für Kunstliebhaber.