Ein Sommer in der Provence
Staubig ist es in der Provence als der Engländer Joseph hier ankommt. Und schwül. Bildhaft erzählt die Autorin Newcomerin Lucy Steeds von einem heißen Sommer in Südfrankreich. Der junge Autor möchte hinter das Geheimnis des einsiedlerisch lebenden Malers Edouard Tartuffe kommen. Und findet mehr, als er jemals hätte erahnen können.
Steeds die nach eigenen Angaben Synästhetikerin ist, hat einen sehr sinnlichen Roman geschaffen. Ein beeindruckendes Debut das bereits mit Preisen ausgezeichnet wurde.
Auch wenn Cover und Inhaltsbeschreibung etwas anderes vermuten lassen, handelt es sich bei „The Artist“ nicht um einen leichten Sommerroman. Nach einem leichten humorvollen Einstieg wird die Handlung zunehmend düsterer.
„The Artist“ ist ein Slow-Burner, wie bei einem Gemälde werden erst nach und nach die Schichten aufgetragen. Die Figuren stellen vor allem Archetypen dar. Sie haben kaum Fallhöhe, sind alle sehr schwarz und weiß. Äußere Hässlichkeit spiegelt sich in innerer Verdorbenheit.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Joseph und der Sicht von Tartuffes Nichte erzählt. Tartuffe selbst bleibt einem fremd. Es sind die bildlich beschriebenen Szenen, die in Erinnerung bleiben. Das Dorffest. Das Gelage.
„The Artist“ ist auch eine Ode an die Kunst und an das, was sie zu schaffen vermag. Manchmal etwas naiv, aber die beiden Figuren aus deren Sicht der Roman erzählt wird, sind ja noch jung und naiv. Kunst wird in „The Artist“ teilweise zu fast etwas religiösen, göttlichen erhoben. Mich hat das Buch ein wenig an meine Jugend und die damalige Aufbruchstimmung erinnert.
Steeds die nach eigenen Angaben Synästhetikerin ist, hat einen sehr sinnlichen Roman geschaffen. Ein beeindruckendes Debut das bereits mit Preisen ausgezeichnet wurde.
Auch wenn Cover und Inhaltsbeschreibung etwas anderes vermuten lassen, handelt es sich bei „The Artist“ nicht um einen leichten Sommerroman. Nach einem leichten humorvollen Einstieg wird die Handlung zunehmend düsterer.
„The Artist“ ist ein Slow-Burner, wie bei einem Gemälde werden erst nach und nach die Schichten aufgetragen. Die Figuren stellen vor allem Archetypen dar. Sie haben kaum Fallhöhe, sind alle sehr schwarz und weiß. Äußere Hässlichkeit spiegelt sich in innerer Verdorbenheit.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Joseph und der Sicht von Tartuffes Nichte erzählt. Tartuffe selbst bleibt einem fremd. Es sind die bildlich beschriebenen Szenen, die in Erinnerung bleiben. Das Dorffest. Das Gelage.
„The Artist“ ist auch eine Ode an die Kunst und an das, was sie zu schaffen vermag. Manchmal etwas naiv, aber die beiden Figuren aus deren Sicht der Roman erzählt wird, sind ja noch jung und naiv. Kunst wird in „The Artist“ teilweise zu fast etwas religiösen, göttlichen erhoben. Mich hat das Buch ein wenig an meine Jugend und die damalige Aufbruchstimmung erinnert.