Französischer Farbrausch
Ein wunderschönes, kluges und völlig fesselndes Buch. Ich habe The Artist. Die Farben des Lichts regelrecht verschlungen.
Lucy Steeds schafft etwas Seltenes. Dieses Buch entschleunigt und zieht einen gleichzeitig komplett hinein. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, mitten in der flirrenden Sommerhitze der Provence zu stehen. Man spürt die Sonne auf der Haut, riecht die trockenen Felder, sieht das Licht über Südfrankreich tanzen. Diese Atmosphäre ist außergewöhnlich gut geschrieben.
Doch das Buch lebt nicht nur von seiner Stimmung. Es erzählt eine tief berührende Geschichte über Kunst, über Leidenschaft, über das Sehen und darüber, was Menschen antreibt. Besonders faszinierend fand ich den alternden, exzentrischen Maler Edouard Tartuffe, der gleichermaßen genial wie eigensinnig ist. Dazu Etty und Joseph, ein junger Journalist, die beide auf ihre Weise nach Wahrheit, Anerkennung und ihrem Platz im Leben suchen. Diese Figuren wirken lebendig und echt.
Was mich besonders begeistert hat, war das enorme Wissen über Kunst, das ganz selbstverständlich in die Handlung einfließt. Man lernt beim Lesen unglaublich viel, ohne dass es je belehrend wirkt. Auch die historischen Details sind großartig recherchiert. Die 1920er Jahre in Südfrankreich werden so lebendig, dass man sich mühelos in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Künstlerkreise, gesellschaftlicher Wandel, die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs. Alles greift perfekt ineinander. Selbst historische Persönlichkeiten wie Peggy Guggenheim tauchen auf und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Und obwohl das Buch so ruhig erzählt ist, bleibt es bis zum Schluss spannend. Immer wieder wollte ich wissen, wie es weitergeht. Was passiert mit diesen Menschen. Welche Entscheidungen treffen sie. Welche Wahrheiten kommen ans Licht.
Für mich ein echtes Highlight. Atmosphärisch, intelligent, berührend und voller Kunst und Geschichte. Ein Roman, den man nicht nur liest, sondern erlebt.
5 von 5 Sternen. Absolute Leseempfehlung.
Lucy Steeds schafft etwas Seltenes. Dieses Buch entschleunigt und zieht einen gleichzeitig komplett hinein. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, mitten in der flirrenden Sommerhitze der Provence zu stehen. Man spürt die Sonne auf der Haut, riecht die trockenen Felder, sieht das Licht über Südfrankreich tanzen. Diese Atmosphäre ist außergewöhnlich gut geschrieben.
Doch das Buch lebt nicht nur von seiner Stimmung. Es erzählt eine tief berührende Geschichte über Kunst, über Leidenschaft, über das Sehen und darüber, was Menschen antreibt. Besonders faszinierend fand ich den alternden, exzentrischen Maler Edouard Tartuffe, der gleichermaßen genial wie eigensinnig ist. Dazu Etty und Joseph, ein junger Journalist, die beide auf ihre Weise nach Wahrheit, Anerkennung und ihrem Platz im Leben suchen. Diese Figuren wirken lebendig und echt.
Was mich besonders begeistert hat, war das enorme Wissen über Kunst, das ganz selbstverständlich in die Handlung einfließt. Man lernt beim Lesen unglaublich viel, ohne dass es je belehrend wirkt. Auch die historischen Details sind großartig recherchiert. Die 1920er Jahre in Südfrankreich werden so lebendig, dass man sich mühelos in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Künstlerkreise, gesellschaftlicher Wandel, die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs. Alles greift perfekt ineinander. Selbst historische Persönlichkeiten wie Peggy Guggenheim tauchen auf und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Und obwohl das Buch so ruhig erzählt ist, bleibt es bis zum Schluss spannend. Immer wieder wollte ich wissen, wie es weitergeht. Was passiert mit diesen Menschen. Welche Entscheidungen treffen sie. Welche Wahrheiten kommen ans Licht.
Für mich ein echtes Highlight. Atmosphärisch, intelligent, berührend und voller Kunst und Geschichte. Ein Roman, den man nicht nur liest, sondern erlebt.
5 von 5 Sternen. Absolute Leseempfehlung.