Lesenswertes Debut

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hornita Avatar

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Der Roman kommt mit wenigen Charakteren aus und ist trotzdem spannend und intensiv. Ich habe sehr schnell ins Buch gefunden, der Schreibstil und das Thema haben mich sofort mitgerissen. Die Melancholie und Trauer der Zwischenkriegszeit kommt durch kleine Details sehr gut rüber. Der Aufmacher mit dem jungen Journalisten, der den Künstler interviewen will und dann als Modell bleibt, hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Kniff, da man mit ihm die Lebensumstände des Malers Tata und seiner Nichte hautnah mitbekommt. Ich hätte nie gedacht, dass ich es so interessant finden würde, wie Tata seine Gemälde entwickelt und gestaltet und auch die Rückblenden zu den Lebensgeschichten der drei Hauptfiguren haben mir gut gefallen. Am Ende schließt sich der Kreis, was ich sehr befriedigend fand. Die Haupthandlung im Jahr 1920 wird von kurzen Episoden in den 1950er Jahren eingerahmt. Ich mache einen kleinen Abzug, da es noch einige Dinge gab, die am Ende hätten erzählt werden können, so dass ich insgesamt 4,5 Sterne vergebe.