…nimmt Fahrt auf

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
eule_buecher Avatar

Von

Anfangs ist es mir wirklich schwer gefallen, mit Lucy Steeds warm zu werden. Ähnlich schleppend, wie das Leben der Protagonisten bis dahin verläuft, reihen sich auch die ersten zwei Teile des Buchs aneinander. Nachdem ich es über die Hälfte geschafft hatte – und es war interessant genug, dran zu bleiben – hat die Geschichte, um den erdachten Maler Edouard Tartuffe, seine Nichte und ihren englischen Besucher mich wie in einer Spirale mitgerissen, vor Farbe strotzend und lichtstark, wie auch die Gemälde im Roman beschrieben werden. Bis es zum den Verlauf der Katastrophe auf den Weg bringenden Besuch der Amerikaner und damit den Auslöser für den Maler, das „Festmahl“ zu schaffen, kommt, hat es mir aber einfach zu lange gedauert. In dieser Zeit sind die Figuren zu stagnierend geblieben, die Spannung bröckelte, mein Bedürfnis, mich weiter mit den Personen zu befassen, sank mit jeder Seite. Insgesamt bin ich froh, dass ich The Artist zu Ende gelesen hab. Es drohte mich aber durchaus zwischendurch zu verlieren.