Phänomenaler Debütroman

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honeymilky Avatar

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Ich möchte gleich zu Beginn sagen, dass dieses Buch ein absolutes Muss ist. Für Kunstliebhaber und auch für alle, die ein intensives Sinneserlebnis suchen. Man kann den Duft des provenzalischen Sommers förmlich riechen, die dicke Farben der Gemälde sehen und fast berühren, die Pfirsiche und den Honig fast schmecken, und die Gefühle der Figuren nachempfinden. Genau darin liegt der fantastische Wert dieses Romans.
Die Handlung konzentriert sich auf einen geheimnisvollen Maler, einen jungen Journalisten und die Nichte des Künstlers. Steeds entwirft ein dichtes, atmosphärisches Bild der schwülen Hitze der sonnenverwöhnten Provence der 1920er Jahre in Südfrankreich. Doch was uns dieser wunderschöne Roman bietet, ist weit mehr als bloße Unterhaltung. Steeds hinterfragt, wie Kunst ein Fenster zur menschlichen Existenz öffnen und Perspektive, Freiheit und Licht in ein ansonsten tristes und düsteres Dasein bringen kann.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen und freue mich schon sehr auf die zukünftigen Werke der Autorin, da sie großes Potenzial im Genre der historischen Fiktion zeigt.