Viel Schatten bei den Farben des Lichts…
Auch, wenn Lucy Steeds Romandebüt „The Artist- die Farben des Lichts“ teils überschwängliche Rezensionen, und eine Nominierung zur Longlist des Women‘s Prize for Fiction bekommen hat, lässt es mich in mehrfacher Hinsicht eher kalt.
Stellvertretend für zahllose Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, folgen wir in Lucy Steeds Roman dem Leben der jungen Ettie, die bei ihrem Onkel, einem grantigen, weltberühmten Maler, namens Edouard Tartuffe in der Provence lebt, ihm den Haushalt, und selbst ein Schattendasein führt.
Als nun eines Tages der junge Joseph, ein Journalist, der auf Kunst spezialisiert ist, zu dem Duo stößt, um eine Biografie über Tartuffe zu schreiben, beginnt sich der Vorhang des Geheimnisses um Ettie zu lüften, und auch die Liebe entbrennt.
So weit, so durchschnittlich. „The Artist“ ist nun wahrlich nicht der erste Roman, der sich mit einer Frau beschäftigt, die im Schatten eines berühmten Mannes dahinvegetiert. Und, ja, es liest sich alles ganz hübsch. Die Farben der Provence, die flirrende Hitze, das Obst, der Geruch von Farben und Terpentin, das ist alles sehr sinnlich erzählt, nur leider langweilt Steeds auch mit dem ständig ausufernden Beschreibungen des Lebens und Malens in der Künstlerklause. Alle drei Protagonisten sind ziemlich klischeehaft, und jede Personenkonstellation bei Jane Austen, oder den Brontee - Schwestern ist aufregender. An vielen Stellen hat mich die Sprache, die sehr „modern“ daherkommt, irritiert. Sollte das ein Anklang an den Zeiten- Mix a la „Bridgerton“ sein?
Leider empfand ich das Buch eher als mittelmäßig, fand weder den Plot um Etties Geheimnis, noch das fürchterliche Happy- End adäquat, und so warfen die Farben des Lichts für mich sehr viele Schatten.
Stellvertretend für zahllose Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, folgen wir in Lucy Steeds Roman dem Leben der jungen Ettie, die bei ihrem Onkel, einem grantigen, weltberühmten Maler, namens Edouard Tartuffe in der Provence lebt, ihm den Haushalt, und selbst ein Schattendasein führt.
Als nun eines Tages der junge Joseph, ein Journalist, der auf Kunst spezialisiert ist, zu dem Duo stößt, um eine Biografie über Tartuffe zu schreiben, beginnt sich der Vorhang des Geheimnisses um Ettie zu lüften, und auch die Liebe entbrennt.
So weit, so durchschnittlich. „The Artist“ ist nun wahrlich nicht der erste Roman, der sich mit einer Frau beschäftigt, die im Schatten eines berühmten Mannes dahinvegetiert. Und, ja, es liest sich alles ganz hübsch. Die Farben der Provence, die flirrende Hitze, das Obst, der Geruch von Farben und Terpentin, das ist alles sehr sinnlich erzählt, nur leider langweilt Steeds auch mit dem ständig ausufernden Beschreibungen des Lebens und Malens in der Künstlerklause. Alle drei Protagonisten sind ziemlich klischeehaft, und jede Personenkonstellation bei Jane Austen, oder den Brontee - Schwestern ist aufregender. An vielen Stellen hat mich die Sprache, die sehr „modern“ daherkommt, irritiert. Sollte das ein Anklang an den Zeiten- Mix a la „Bridgerton“ sein?
Leider empfand ich das Buch eher als mittelmäßig, fand weder den Plot um Etties Geheimnis, noch das fürchterliche Happy- End adäquat, und so warfen die Farben des Lichts für mich sehr viele Schatten.