Voller Überraschungen
Lucy Steeds hat mit ihrem Roman „The Artist Die Farben des Lichts“ ein fulminantes Debüt gegeben. Das Cover ist so farbenprächtig, man entdeckt hier schon einige Farben des Lichts. Es verdeutlicht auch sehr gut die dickschichtige Art zu malen, die für die Hauptfigur Edouard Tartuffe charakteristisch ist. Die Autorin hat neben den fiktiven Maler seine Nichte Sylvette/ kurz Ettie genannt und den Journalisten Joseph Adelaide gestellt. Jede Figur bekommt im Buch ihr eigenes Kapitel. Jede dieser Figuren bringt wiederum einige Nebenfiguren mit; der Maler seine Schwester Gabrielle, die Mutter von Ettie; Ettie den verwundeten Soldaten Amir und Joseph seine Geschwister Flora und Rupert.
Der Roman beginnt mit einer Szene in London 1957, aber erst mit dem Ende des Romans, kann der Leser diese Szene richtig deuten. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Joseph und Ettie.
Joseph, der ein Jahr Kunst studiert hat, hat die Idee ein Interview mit dem berühmten Maler Tartuffe zu führen. Als er endlich eine Einladung nach Frankreich bekam, macht er sich gleich von London auf den Weg in die Provence, aber hier wird er vom Maler gar nicht erwartet. Es braucht seine Zeit bis Joseph erkennt, wer ihn wirklich eingeladen hat und warum.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich würde mir die detailgetreu beschriebenen Gemälde des fiktiven Malers sehr gern anschauen. Neben der Malerei spinnt Steeds auch einen Faden zur Rolle der Frauen am Anfang des 20.Jahrhunderts und erzählt schonungslos von den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges für die Soldaten und ihre Angehörigen. Trotzdem ist der Roman nicht überladen oder düster geschrieben. Alle drei Hauptfiguren entwickeln sich in der Geschichte weiter, jeder Leser wird eine andere Figur mit der größten Entwicklung haben. Für mich ist diese Figur Ettie.
Der Roman bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.
Der Roman beginnt mit einer Szene in London 1957, aber erst mit dem Ende des Romans, kann der Leser diese Szene richtig deuten. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Joseph und Ettie.
Joseph, der ein Jahr Kunst studiert hat, hat die Idee ein Interview mit dem berühmten Maler Tartuffe zu führen. Als er endlich eine Einladung nach Frankreich bekam, macht er sich gleich von London auf den Weg in die Provence, aber hier wird er vom Maler gar nicht erwartet. Es braucht seine Zeit bis Joseph erkennt, wer ihn wirklich eingeladen hat und warum.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich würde mir die detailgetreu beschriebenen Gemälde des fiktiven Malers sehr gern anschauen. Neben der Malerei spinnt Steeds auch einen Faden zur Rolle der Frauen am Anfang des 20.Jahrhunderts und erzählt schonungslos von den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges für die Soldaten und ihre Angehörigen. Trotzdem ist der Roman nicht überladen oder düster geschrieben. Alle drei Hauptfiguren entwickeln sich in der Geschichte weiter, jeder Leser wird eine andere Figur mit der größten Entwicklung haben. Für mich ist diese Figur Ettie.
Der Roman bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.