Fürs Feiern bezahlt

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tokki.reads Avatar

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Ruby und Wren hatten gedacht, es sei ein einfacher Auftrag: Für einen Abend sollten sie die Enkeltöchter der exzentrischen Mrs. Blackgate spielen – während eines prunkvollen Dinners im berühmten Hegemony Manor. Was wie ein harmloses Schauspiel begann, entwickelt sich jedoch schnell zu einem Albtraum. Die beiden Schwestern finden sich im Herrenhaus eingeschlossen wieder. Ein geheimnisvoller Geist hat einen Wettkampf ausgerufen, und alle anderen Gäste sind mächtige Hexen.
Um zu überleben, müssen Ruby und Wren innerhalb von nur drei Tagen eine Reihe kniffliger Rätsel lösen. Jeder Fehler könnte fatale Folgen haben, und die Schwestern merken schnell, dass sie niemandem trauen können. Besonders gefährlich erscheint Auden, der Elementarmagier, der Ruby von Anfang an nicht aus den Augen lässt. Seine Absichten bleiben undurchsichtig, und sie darf sich auf keinen Fall von ihm in die Irre führen lassen.

Das Buch ist unglaublich hektisch erzählt, sodass es manchmal schwerfällt, den Überblick über Gespräche und Handlungen zu behalten. Man kann eigene Theorien entwickeln, doch die Geschichte liefert nur wenig Klarheit, wodurch vieles verwirrend bleibt. Auch der Klappentext hatte bei mir andere Erwartungen geweckt; ich hatte eher einen klassischen Minikrimi erwartet, während dieser Teil stark auf magische Wettkämpfe und Rätsel fokussiert ist, die sich für mich eher zweitrangig anfühlen.
Positiv überrascht hat mich das Ende: Es war unerwartet und hat einen frischen Twist eingebaut, der mich wirklich überrascht hat. Auch wenn die Geschichte teilweise chaotisch wirkt, schafft sie es, Spannung aufzubauen – wenn auch auf eine verwirrende Art. Insgesamt konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen, da die Handlung oft unübersichtlich bleibt und die Charaktere ihre Motivation nur schwer nachvollziehbar machen.
Trotzdem bietet es einen interessanten Mix aus Magie, Rätseln und überraschenden Wendungen, der Fans von fantastischen Geschichten zumindest zeitweise fesseln kann.