Bravetown hat mich richtig überrascht

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marli_04 Avatar

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Schon nach den ersten Kapiteln war ich neugierig darauf, was Esra als Nächstes passieren würde. Eigentlich sucht sie nur einen neuen Job und plötzlich steht sie mitten in einer Bühnenshow – das fand ich einen richtig witzigen Einstieg. Noch mehr Spaß gemacht haben mir aber die Begegnungen mit Noah. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und genau deshalb haben ihre Gespräche für mich so gut funktioniert. Hinter den vielen kleinen Sticheleien merkt man nach und nach, dass sich zwischen ihnen etwas verändert. Diese Entwicklung wirkte auf mich angenehm natürlich. Besonders mochte ich, dass Bravetown nicht einfach nur Kulisse bleibt, sondern sich wie ein Ort anfühlt, an dem Menschen gerne zusammenarbeiten. Dadurch bekommen auch die Nebenfiguren ihren Platz und machen die Geschichte lebendig. Das Cover hat mich schon vor dem Lesen angesprochen und passt perfekt zu den Cowboy-Vibes des Romans. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, sodass ich immer wieder weiterlesen wollte. Gleichzeitig gibt es auch ruhigere Momente, die den Figuren mehr Tiefe geben. Dass Esras Erkrankung selbstverständlich Teil der Geschichte ist, fand ich ebenfalls gelungen, weil sie weder überbetont noch vergessen wird. Ich hatte beim Lesen oft ein Grinsen im Gesicht und hätte gerne noch etwas mehr Zeit in Bravetown verbracht. Für mich war das eine schöne Mischung aus Humor, Romantik und einer außergewöhnlichen Idee.