Cowboy-Show
Die Idee rund um einen Wildwest-Themenpark fand ich richtig cool und war für mich definitiv das Highlight des Buches. Esra hat genug von der Uni und den Erwartungen ihrer Eltern und beginnt deshalb in Bravetown als Eisverkäuferin. Stattdessen landet sie kurzerhand als Annie Lou in der großen Bühnenshow und muss Abend für Abend die Jungfrau in Not spielen, die vom gefürchteten Banditen Ace Ryder gerettet und verführt wird. Blöd nur, dass hinter der Maske Noah steckt, mit dem Esra überhaupt nicht klarkommt. Zwischen den beiden fliegen hinter der Bühne die Fetzen, während auf der Bühne plötzlich die Chemie stimmt – und irgendwann ist natürlich nicht mehr ganz klar, was davon eigentlich nur gespielt ist.
Leider konnte mich die Umsetzung der eigentlich tollen Idee nicht ganz überzeugen. Gerade bei den Charakteren hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sie sich ziemlich naiv oder teilweise einfach nur blöd verhalten. Besonders Noah war für mich stellenweise wirklich ein ziemliches Arschloch, wodurch es mir schwerfiel, seine Entwicklung und die Beziehung zwischen den beiden richtig nachzuvollziehen.
Auch den Vibe zwischen Esra und Noah konnte ich leider nicht so richtig spüren. Obwohl das Buch ganz klar auf Haters-to-Lovers und Grumpy-meets-Sunshine setzt, hat sich die romantische Spannung für mich nicht so stark entwickelt, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir hat an einigen Stellen einfach dieses gewisse Knistern gefehlt.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Es war unterhaltsam, das Setting im Freizeitpark hatte definitiv seinen Reiz und die Idee mit der Cowboy-Show war mal etwas anderes. Auch die Found-Family-Aspekte haben mir gefallen.
Unterm Strich also eine Geschichte mit einer richtig schönen und ungewöhnlichen Grundidee, deren Umsetzung mich leider nicht vollständig abholen konnte. Unterhaltsam war es trotzdem – daher gibt es von mir 3 Sterne.
Leider konnte mich die Umsetzung der eigentlich tollen Idee nicht ganz überzeugen. Gerade bei den Charakteren hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sie sich ziemlich naiv oder teilweise einfach nur blöd verhalten. Besonders Noah war für mich stellenweise wirklich ein ziemliches Arschloch, wodurch es mir schwerfiel, seine Entwicklung und die Beziehung zwischen den beiden richtig nachzuvollziehen.
Auch den Vibe zwischen Esra und Noah konnte ich leider nicht so richtig spüren. Obwohl das Buch ganz klar auf Haters-to-Lovers und Grumpy-meets-Sunshine setzt, hat sich die romantische Spannung für mich nicht so stark entwickelt, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir hat an einigen Stellen einfach dieses gewisse Knistern gefehlt.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Es war unterhaltsam, das Setting im Freizeitpark hatte definitiv seinen Reiz und die Idee mit der Cowboy-Show war mal etwas anderes. Auch die Found-Family-Aspekte haben mir gefallen.
Unterm Strich also eine Geschichte mit einer richtig schönen und ungewöhnlichen Grundidee, deren Umsetzung mich leider nicht vollständig abholen konnte. Unterhaltsam war es trotzdem – daher gibt es von mir 3 Sterne.