Ein ungewöhnliches Setting mit ganz viel Spice
Ein Wildwest-Themenpark als Schauplatz einer Romance? Das klang für mich nach einer spannenden Abwechslung zu den üblichen Kleinstadtgeschichten. Und tatsächlich hat mich The Brave and the Reckless vor allem mit seinem ungewöhnlichen Setting und der Gemeinschaft hinter den Kulissen überzeugen können.
Fangen wir mit dem Cover an: Das wirkt auf mich leider ziemlich kitschig und altbacken. Immerhin passt es damit zum Wildwest-Thema. Innerhalb der Buchklappen erwartet einen dann allerdings eine deutlich modernere Illustration, in der sowohl Esra und Noah als auch ihre Bühnenfiguren Annie Lou und Ace Ryder vorgestellt werden. Das hat mir richtig gut gefallen!
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Esras und Noahs Perspektive. Während ich mich zunächst gut in Noah hineinversetzen konnte, hatte ich mit Esra ungefähr in der ersten Hälfte meine Schwierigkeiten. Ihre trotzige und aufmüpfige Art ist angesichts ihrer familiären Situation und der Erwartungen, unter denen sie steht, durchaus nachvollziehbar. Trotzdem war mir ihr Verhalten an manchen Stellen einfach zu viel oder wirkte auf mich kindisch und verwöhnt. Mit der Zeit konnte ich jedoch immer besser mit ihr warm werden.
Die Dynamik zwischen den beiden hat mir dafür umso besser gefallen, je weiter sich die Handlung entwickelt hat. Die Wortgefechte hinter den Kulissen sorgen für unterhaltsame Momente und passen wunderbar zum Haters-to-Lovers-Trope. Irgendwann verschwimmen die Grenzen zwischen ihrer Show und ihren tatsächlichen Gefühlen immer mehr und spätestens dann habe ich richtig mit den beiden mitgefiebert.
Wer bei einer Cowboy-Romance auf ordentlich Spice hofft, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Der Anteil ist hoch und die entsprechenden Szenen sind heiß. Gleichzeitig beschränkt sich die Geschichte aber nicht auf die Liebesgeschichte zwischen Esra und Noah.
Denn Esra muss sich auch mit der Frage auseinandersetzen, was sie eigentlich selbst vom Leben möchte, unabhängig von den Erwartungen ihrer Eltern. Ihre Suche nach dem eigenen Weg nimmt viel Raum ein und verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe. Dadurch wird auch verständlicher, warum sie sich so verhält, wie sie es tut, und ihre Entwicklung wirkt insgesamt authentisch.
The Brave and the Reckless punktet bei mir vor allem mit seinem ungewöhnlichen Wildwest-Setting, der tollen Gemeinschaft im Themenpark und einer Liebesgeschichte, deren Dynamik sich mit der Zeit immer besser entfaltet. Eine unterhaltsame Romance mit viel Knistern und einer Protagonistin, die ihren eigenen Weg finden muss.
Fangen wir mit dem Cover an: Das wirkt auf mich leider ziemlich kitschig und altbacken. Immerhin passt es damit zum Wildwest-Thema. Innerhalb der Buchklappen erwartet einen dann allerdings eine deutlich modernere Illustration, in der sowohl Esra und Noah als auch ihre Bühnenfiguren Annie Lou und Ace Ryder vorgestellt werden. Das hat mir richtig gut gefallen!
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Esras und Noahs Perspektive. Während ich mich zunächst gut in Noah hineinversetzen konnte, hatte ich mit Esra ungefähr in der ersten Hälfte meine Schwierigkeiten. Ihre trotzige und aufmüpfige Art ist angesichts ihrer familiären Situation und der Erwartungen, unter denen sie steht, durchaus nachvollziehbar. Trotzdem war mir ihr Verhalten an manchen Stellen einfach zu viel oder wirkte auf mich kindisch und verwöhnt. Mit der Zeit konnte ich jedoch immer besser mit ihr warm werden.
Die Dynamik zwischen den beiden hat mir dafür umso besser gefallen, je weiter sich die Handlung entwickelt hat. Die Wortgefechte hinter den Kulissen sorgen für unterhaltsame Momente und passen wunderbar zum Haters-to-Lovers-Trope. Irgendwann verschwimmen die Grenzen zwischen ihrer Show und ihren tatsächlichen Gefühlen immer mehr und spätestens dann habe ich richtig mit den beiden mitgefiebert.
Wer bei einer Cowboy-Romance auf ordentlich Spice hofft, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Der Anteil ist hoch und die entsprechenden Szenen sind heiß. Gleichzeitig beschränkt sich die Geschichte aber nicht auf die Liebesgeschichte zwischen Esra und Noah.
Denn Esra muss sich auch mit der Frage auseinandersetzen, was sie eigentlich selbst vom Leben möchte, unabhängig von den Erwartungen ihrer Eltern. Ihre Suche nach dem eigenen Weg nimmt viel Raum ein und verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe. Dadurch wird auch verständlicher, warum sie sich so verhält, wie sie es tut, und ihre Entwicklung wirkt insgesamt authentisch.
The Brave and the Reckless punktet bei mir vor allem mit seinem ungewöhnlichen Wildwest-Setting, der tollen Gemeinschaft im Themenpark und einer Liebesgeschichte, deren Dynamik sich mit der Zeit immer besser entfaltet. Eine unterhaltsame Romance mit viel Knistern und einer Protagonistin, die ihren eigenen Weg finden muss.