Trouble in Bravetown

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juli1997 Avatar

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Esra lässt ihr bisheriges Leben hinter sich und beginnt einen neuen Job in Wild West Themenpark Bravetown. Doch nicht wie gedacht als Eisverkäuferin, sondern als Annie Lou, die Jungfrau in Nöten. Esra merkt schnell, dass dieser Job eigentlich allem widerspricht, was sie mag und besonders die Nähe zu Noah stört sie sehr. Oder ist es vielleicht doch gar nicht so schlimm?

Meine Meinung:
Ich mag das gezeichnete Cover sehr gerne und finde es gelungen.
Der Schreibstil von Dilan Dyer ist flüssig und gut zu lesen, zweitweise aber auch sehr ausschweifend und etwas langweilig.

Esra ist eine junge Frau, die in eine Form gepresst wurde. Mit ihrem Job in Bravetown befreit sie sich daraus. Sie ist freundlich, stur und hat eine sarkastische Art, die mir gut gefallen hat.
Noah wirkt unnahbar, sehr strukturiert und wie ein Einzelgänger. Er benötigt etwas mehr Zeit um auzutauen und anderen zu vertrauen. Deshalb geraten Esra und Noah immer wieder in Diskussionen und Streitereien.

Dass sich die beiden trotzdem näher kommen hat mich nicht überrascht, aber irgendwie konnte ich die Anziehung nicht spüren. Sie waren zu unterschiedlichen und auch sehr bevormundent. Das hat mir nicht gefallen.
Auch eine Entwicklung der Charaktere hat es nicht wirklich gegeben, was ich sehr schade finde.

Die Stadt Bravetown und alles andere darum herum fand ich toll. Die Kulisse wirkte authentisch und hatte Western vibes. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Besonders Arianna und Sinan sind mit ans Herz gewachsen.

Das Ende war mir zu viel Drama und hat mir gezeigt, warum ich Esra und Noah als Paar nicht richtig mag.

Mein Fazit:
Ein tolles Setting, in das Protagonisten gesetzt wurden, die ich als Paar leider gar nicht gefühlt habe. Für mich war das Buch deshalb nur mittelmäßig und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.