Unterhaltsame Cowboy-Romance
In "The Brave and The Reckless" von Dilan Dyer begleiten wir Esra, die - nachdem sie überstürzt ihr Medizinstudium abgebrochen hat - anfängt in einem Vergnügungspark als Darstellerin in einer Wild West-Show zu arbeiten. Was als Sommerjob geplant war, entwickelt sich schnell zu mehr, findet sie dort doch neue Freunde, ein neues Gefühl der Zugehörigkeit, ihre eigene Unabhängigkeit und auch zu sich selbst. Außerdem trifft sie dort auf Noah, der Schurken-Darsteller, der ihre Figur entführt, der im echten Leben aber so gar kein Schurke ist.
Mir hat Esra sehr gut gefallen. Mit ihr konnte ich mitfühlen und ihren Drang nach Freiheit richtig spüren, nachdem ihre Eltern sie jahrelang in Watte gehüllt haben. Sie leidet nämlich an der einer seltenen Bindegewebskrankheit (Ehlers-Danlos-Syndrom, hypermobiler Typ, kurz hEDS), die sie anfälliger für Verletzungen macht. Die Repräsentation dieser Erkrankung in diesem Roman fand ich sehr toll und soweit ich das beurteilen kann, treffend beschrieben. Neben hEDS wird in diesem Roman auch erworbene Schwerhörigkeit durch einen Unfall behandelt. Beides Aspekte, die diese Cowboy-Romance zu etwas Besonderem für mich gemacht haben. Dazu mochte ich die Dynamik zwischen den Angestellten des Parks, die sich mit der Zeit von Kollegen, zu Freunden, fast schon zu Familie entwickelt haben. Generell war das Setting mal was anderes und hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Der einzige Schwachpunkt, den ich bei dieser Geschichte sehe, war leider die Liebesgeschichte. Ich konnte Noah nicht immer verstehen bzw. sein Verhalten nicht so gut nachvollziehen, weshalb ich die Liebesgeschichte der beiden nicht immer so sehr gefühlt habe. Allerdings mochte ich den Spice sehr.
Alles in allem ist "The Brave and the Reckless" ein unterhaltsames Buch, das super in die letzten Sommertage passt und dass ich empfehlen würde.
Mir hat Esra sehr gut gefallen. Mit ihr konnte ich mitfühlen und ihren Drang nach Freiheit richtig spüren, nachdem ihre Eltern sie jahrelang in Watte gehüllt haben. Sie leidet nämlich an der einer seltenen Bindegewebskrankheit (Ehlers-Danlos-Syndrom, hypermobiler Typ, kurz hEDS), die sie anfälliger für Verletzungen macht. Die Repräsentation dieser Erkrankung in diesem Roman fand ich sehr toll und soweit ich das beurteilen kann, treffend beschrieben. Neben hEDS wird in diesem Roman auch erworbene Schwerhörigkeit durch einen Unfall behandelt. Beides Aspekte, die diese Cowboy-Romance zu etwas Besonderem für mich gemacht haben. Dazu mochte ich die Dynamik zwischen den Angestellten des Parks, die sich mit der Zeit von Kollegen, zu Freunden, fast schon zu Familie entwickelt haben. Generell war das Setting mal was anderes und hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Der einzige Schwachpunkt, den ich bei dieser Geschichte sehe, war leider die Liebesgeschichte. Ich konnte Noah nicht immer verstehen bzw. sein Verhalten nicht so gut nachvollziehen, weshalb ich die Liebesgeschichte der beiden nicht immer so sehr gefühlt habe. Allerdings mochte ich den Spice sehr.
Alles in allem ist "The Brave and the Reckless" ein unterhaltsames Buch, das super in die letzten Sommertage passt und dass ich empfehlen würde.