Düstere Welt und ein tödlicher Wettbewerb

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jazzy Avatar

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In den Kerkern von Raspa wartet Zara auf ihre Hinrichtung. Dann verspricht der König ihr die Freiheit, wenn sie an einem gefährlichen Wettkampf für Diebe mitmacht und gewinnt. An ihrer Seite ist der undurchschaubare Crane, der einiges verbirgt.

Das Setting ist düster und teilweise etwas brutal. Wir werden entführt in eine dunkle Welt mit Magie, in der ein brutaler König herrscht und in der Diebe und Gefangene ihrem Schicksal überlassen werden. Mittendrin verfolgen wir eine Gruppe von Meisterdieben, die an einem erbarmungslosen Wettbewerb des Königs teilnehmen müssen.

Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Zara, immer mal wieder zwischendurch aus Sicht von Crane und wenige Kapitel anderer Randfiguren schließen den Kreis.

Zara ist für mich eine interessante Protagonistin. Sie ist stark, taff, schlau und beißt sich durch alle Herausforderungen. Crane bleibt eher mysteriös und undurchschaubar, auch wenn die einzelnen Kapitel aus seiner Sicht mehr Einblick in seine Gefühle und Beweggründe geben.

Im der ersten Hälfte bin ich irgendwie schwer vorausgekommen. Vielleicht war es gerade nicht der richtige Zeitpunkt für mich für dieses Buch. Die Geschichte ist spannend. Ich kann auch gar nicht sagen, woran es lag. Aber ich war nicht total gefesselt. Das letzte Drittel habe ich allerdings verschlungen und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Der Fokus liegt definitiv auf den Dieben und deren Schicksalen. Die Liebesgeschichte ist vorhanden, aber eher nebensächlich und drängt sich keinesfalls in den Vordergrund. Auch kamen die Gefühle für mich ein wenig plötzlich. Aber dennoch fiebere ich mit den beiden und ihrer Beziehung zueinander mit.