Der packende neue Auftakt zu einer Trilogie voller Magie und Geheimnisse
Eine klare Leseempfehlung für alle die auf „Love-Triangles“, „morally gray“, verbotene Liebe und Bücher voller dunkler Geheimnisse stehen. Beril Kehribar hat eine Art zu schreiben, die einen sofort in seinen Bann zieht. Ab der ersten Seite habe ich mit Lucinda mitgefiebert und das Buch kaum noch aus der Hand gelegt. Das Lucinda keine „Heldin“ im klassischem Sinn ist, hat mit hierbei besonders gut gefallen. Sie ist nicht perfekt, zweifelt an sich und anderen, liebt, hasst, macht Fehler und baut sich selbst wieder auf, um dann wieder zu verbrechen. Das macht sie als Charakter unglaublich interessant. Auch Nebencharaktere wie Onyx und Nova sind sehr gut durchdacht, vielschichtig und haben eine eigene Bachstory die immer wieder angeteasert wird. Dabei hat es mir besonders Onyx angetan. Ich hoffe, wir bekommen noch mehr von ihm zu sehen. Auch Ezra und Devriel haben mir als Charaktere gut gefallen. Leider ist mir aufgefallen, dass mir Beziehungen zwischen Lehrkräften und Schülern als Trope einfach nicht mehr gefallen. Dafür muss ich loben, dass das Problem „Mächteungleichgewicht“ klar benannt und die Beziehung nicht übermäßig romantisiert wurde. Das ist nicht in jedem Buch so. Zuletzt zum Cliffhanger Der war natürlich überaus gemein. Da musste ich mir ein paar Tränchen verdrücke. Ich habe mich aber wieder gesammelt und bin bereit für das nächste Trimester. Bis Oktober ist es ja zum Glück nicht mehr so lang.