Düsterer dark Academia Roman leider mit schwachen Figuren

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amber.foxfeather Avatar

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Handlung

Lucinda Cross ist seit dem Mord an ihren Eltern auf den Straßen der Unterstadt auf sich alleine gestellt, bis auf ihren Familiar, ihr magisches Tierwesen.

Doch in ihrer Welt dürfen nur Magier Magie besitzen, und Hexen wie sie werden vom korrupten System verfolgt.

Als ein mysteriöser Professor ihr eine Einladung zu einer geheimen Hexen Akademie überbringt, verändert sich Lucis Welt. Wird sie zwischen ihren gewalttätigen Kommilitonen und den Prüfungen überleben? Was steckt hinter dem Mord ihrer Eltern? Und was hat der Anführer der Studentenelite Devriel Malkov damit zu tun?

Was mir gefallen hat

Die Neuinterpretation von Medusa

Statt "Monster" zeigt Julia Holz eine Frau, die durch Verrat und Machtmissbrauch der Götter dazu gemacht wurde. Die Frage "Werden Bösewichte geboren oder gemacht?" zieht sich durch das ganze Buch und funktioniert richtig gut.

Die Stimmung und der Schreibstil

Der Satzbau war lebhaft aber nicht zu kompliziert, und man ist gut in den Lesefluss gekommen. Dadurch zieht sich durch das ganze Buch die düstere charakteristische Atmosphäre.

Die Grundidee vom Worldbuilding

Eine Geheimgesellschaft mit eigenen Städten und Lehreinrichtungen, die sich vor der Regierung versteckt, finde ich ein sehr interessantes Grundkonzept, wo ich viele Konflikte sehen konnte. Leider blieb die Welt eher im Hintergrund, und wurde nicht weiter ausgebaut, was ich sehr schade fand.

Was schwächer war

Die emotionale Tiefe der Figuren

Leider konnte ich bis zum Schluss nicht die Charaktere durchblicken, war vor allem an der emotionalen Tiefe lag. Alle hatten zwar mehr oder weniger ihre tragische Vergangenheiten, aber wie sich das auf die Charakterentwicklung übertragen hat, war nicht klar.

Den Mittelteil

Wie in vielen Romanatsy Romanen kam es auch hier zu einem Mittelteil, der sich etwas in die Länge zog.

Die romantischen Beziehungen

Neben der Charaktertiefe waren die romantischen Beziehungen für mich eines der größten Kritikpunkte: Ich empfand sie leider als sehr toxisch, denn es ging hauptsächlich um sexuelle Anziehungen, und nicht um emotionale Verbundenheit.

Mein Fazit
⭐️⭐️.5 Sterne
Bei „The darkest Academy“ mochte ich die Grundidee des Worldbuildings und die Stimmung grundsätzlich gut, doch leider konnte ich mich mit den Charakteren und deren Beziehungen wegen mangelnder Tiefe nicht anfreunden. Ob ich den zweiten Band lesen werde, muss ich mir noch überlegen.