Ein vielversprechender Auftakt mit kleinen Schwächen in der Umsetzung
Ein vielversprechender Auftakt mit kleinen Schwächen in der Umsetzung. Mit "The Darkest Academy 1" hat Beril Kehribar ein Buch geschaffen, das mich mit gemischten, aber insgesamt durchaus positiven Gefühlen zurücklässt. Der größte Pluspunkt ist für mich definitiv das Setting: Die geschaffene Welt ist unglaublich interessant und atmosphärisch, allerdings wird sie für meinen Geschmack etwas zu wenig erklärt. Viele magische Elemente werden einfach als gegeben vorausgesetzt, anstatt sie dem Leser näherzubringen, Erklärungen sind manchmal etwas knapp ausgefallen. Hier hätte ich mir deutlich mehr Tiefgang und Erläuterungen gewünscht, um vollends in die Welt eintauchen zu können.
Die Protagonistin fand ich grundsätzlich sympathisch und gut ausgearbeitet. Sie trägt die Geschichte gut, allerdings wurde mein Lesespaß durch die Liebesdynamiken etwas gedämpft. Die ganzen „Männergeschichten“ waren mir schlichtweg zu viel und wirkten zu aufgezwungen. Gleich drei potenzielle Love-Interests (die es dann irgendwie doch nicht richtig sind) einzuführen, fühlte sich sehr gewollt an und nahm der Handlung die Natürlichkeit. Besonders gestört hat mich dabei die "Haupt"-Beziehung zu Ezra, dem Professor. Diese Dynamik hat mir leider gar nicht gefallen und schien die Charakterentwicklung eher zu blockieren, als sie voranzubringen. Trotz dieser Kritikpunkte hat das Buch mein Interesse geweckt. Ich würde einen zweiten Teil lesen wollen, vor allem in der Hoffnung, dass die offenen Fragen zur Welt dort tiefergehend geklärt werden. Für Fans von Dark Academia ist es trotz der Schwächen im Beziehungsgeflecht einen Blick wert.
Die Protagonistin fand ich grundsätzlich sympathisch und gut ausgearbeitet. Sie trägt die Geschichte gut, allerdings wurde mein Lesespaß durch die Liebesdynamiken etwas gedämpft. Die ganzen „Männergeschichten“ waren mir schlichtweg zu viel und wirkten zu aufgezwungen. Gleich drei potenzielle Love-Interests (die es dann irgendwie doch nicht richtig sind) einzuführen, fühlte sich sehr gewollt an und nahm der Handlung die Natürlichkeit. Besonders gestört hat mich dabei die "Haupt"-Beziehung zu Ezra, dem Professor. Diese Dynamik hat mir leider gar nicht gefallen und schien die Charakterentwicklung eher zu blockieren, als sie voranzubringen. Trotz dieser Kritikpunkte hat das Buch mein Interesse geweckt. Ich würde einen zweiten Teil lesen wollen, vor allem in der Hoffnung, dass die offenen Fragen zur Welt dort tiefergehend geklärt werden. Für Fans von Dark Academia ist es trotz der Schwächen im Beziehungsgeflecht einen Blick wert.