Charmante Romance mit einem Blick hinter die Filmkulissen

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chabli Avatar

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Mit „The Dirty Version“ hatte ich richtig schöne Lesestunden. Schon die Idee, dass eine Autorin plötzlich dabei zusehen muss, wie ihr eigener Roman für die Verfilmung verändert wird, fand ich total spannend. Dadurch hebt sich das Buch für mich von vielen anderen Liebesgeschichten ab.

Besonders gut gefallen hat mir, dass es nicht nur um Romantik geht. Es geht auch darum, für die eigenen Überzeugungen einzustehen und damit klarzukommen, wenn andere Menschen die eigene Arbeit ganz anders sehen. Tash war für mich eine sympathische Hauptfigur, deren Frust und Zweifel ich oft nachvollziehen konnte. Auch Caleb mochte ich sehr. Zwischen den beiden entsteht eine schöne Dynamik, die sich nach und nach entwickelt und nicht überstürzt wirkt.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, sodass ich immer wieder noch ein Kapitel dranhängen wollte. Gleichzeitig steckt mehr Tiefe in der Geschichte, als ich anfangs erwartet hatte. Die Einblicke in die Welt von Buchverfilmungen fand ich besonders interessant.

Für mich ist „The Dirty Version“ eine gelungene Mischung aus Romance, Humor und Themen, die zum Nachdenken anregen. Wer Geschichten mit sympathischen Figuren und einer etwas anderen Ausgangslage mag, sollte sich das Buch definitiv anschauen.