Eine Hollywood-reife Liebesgeschichte
„The Dirty Version“ beschreibt nicht nur Tash’s Arbeit an der Verfilmung ihres Buches, sondern auch ihrer ganz eigenen persönlichen Entwicklung. Von einer Frau, die Problem lieber aus dem Weg geht oder mit Wut reagiert, zu jemandem, der seine eigene Meinung richtig zu vertreten und sich durchzusetzen weiß. Dabei kommt die Liebesgeschichte natürlich nicht zu kurz. Es gibt viele Höhen, aber auch Tiefen. Sehr viele lustige Momente, aber auch traurige. Die Story selbst war für mich ein echtes Highlight. Es war super interessant mitzufiebern, wie eine Buchszene in bewegte Bilder umgewandelt wird. Es war lustig, spannend und nervenaufreibend. Tash‘s Freundinnen und auch Caleb, waren mir von Anfang an unfassbar sympathisch. Tash selbst ist sehr eingefahren in ihrer Meinung, lässt sich überhaupt nicht von ihren Vorstellungen abbringen und übersieht dabei oft Dinge. Ab und an empfand ich das etwas als nervig und vorhersehbar. Dafür finde ich Entwicklung zum Ende hin jedoch umso toller! Es macht das Buch realer.