Langweilig

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mandyengel Avatar

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Sowohl der Klappentext als auch die Leseprobe konnten mich bei The Dirty Version sofort neugierig machen. Der lockere, humorvolle Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte haben mir anfangs wirklich gut gefallen und ich hatte hohe Erwartungen an die Handlung und die Figurenentwicklung.
Nach den ersten Kapiteln hat mich das Buch jedoch leider etwas verloren. Die Protagonisten konnte ich über weite Strecken leider nicht wirklich sympathisch finden, wodurch es mir schwerfiel, eine emotionale Verbindung zur Geschichte aufzubauen. Viele Reaktionen und Konflikte wirkten auf mich mit der Zeit eher anstrengend als nachvollziehbar. Besonders das ständige Hin und Her sowie die wiederkehrenden Missverständnisse konnten mich irgendwann nicht mehr richtig abholen. Dadurch zog sich die Handlung stellenweise für mich und einige Szenen wirkten unnötig in die Länge gezogen.
Auch die Romance selbst konnte ich leider nicht vollständig fühlen, da mir die Entwicklung zwischen den Figuren teilweise zu plötzlich beziehungsweise nicht intensiv genug aufgebaut erschien. Manche Entscheidungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb ich emotional eher distanziert geblieben bin.
Trotzdem hatte das Buch auch einige positive Seiten. Besonders gefallen haben mir der humorvolle Schreibstil, die lockeren Dialoge und die insgesamt angenehme Atmosphäre der Geschichte. Auch einige Nebenfiguren haben die Handlung immer wieder aufgelockert und für unterhaltsame Momente gesorgt. Zudem steckt hinter der Story definitiv Potenzial und manche Szenen konnten mich unterhalten.