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lisa-maria Avatar

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„The Dirty Version“ war für mich ein Buch mit viel Potenzial, das aber nicht komplett genutzt wurde. Die Idee rund um die Verfilmung von Tashs feministischem Buch und die Zusammenarbeit mit Caleb als Intimitätskoordinator fand ich als Ausgangspunkt unterhaltsam.

Mit Tash bin ich allerdings zeitweise nicht warm geworden. Ihre Ansichten wirkten festgefahren und obwohl zwischendurch die Möglichkeiten bestanden, sich weiter zu entwickeln. Dadurch haben sich manche Konflikte unnötig gezogen. Caleb dagegen war wirklich sympathisch und für mich der stärkere Charakter.

Der Schreibstil war leicht zu lesen, an manchen Stellen jedoch etwas langatmig, vor allem weil sich Drama und Diskussionen teilweise wiederholt haben. Trotzdem hatte das Buch auch süße und unterhaltsame Momente zwischen den Hauptfiguren. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber ich hatte nach dem Klappentext und Thema mehr erwartet.