Mutig und ungewöhnlich, überzeugt aber nicht ganz
„The Dirty Version“ ist ein Buch, das definitiv auffallen will. Es bewegt sich an Grenzen, spielt mit Erwartungen und setzt auf eine direkte, teilweise provokante Erzählweise. Das kann faszinierend sein, hat mich aber nicht durchgehend erreicht.
Die Grundidee finde ich spannend, weil sie sich mit Themen beschäftigt, die oft eher ausgeklammert werden. Identität, Beziehungen und die Frage, wie ehrlich man mit sich selbst sein kann, stehen spürbar im Raum. Dabei wirkt vieles bewusst roh und ungeschliffen, was sicher Teil des Konzepts ist. Trotzdem hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass sich das Buch zu sehr auf diesen Effekt verlässt. Die Sprache ist stellenweise sehr direkt, manchmal fast überzogen, wodurch die eigentliche Tiefe etwas verloren geht. Ich hätte mir gewünscht, dass bestimmte Momente mehr Raum bekommen, statt schnell wieder weiterzugehen. Die Figuren bleiben für mich auf Distanz. Man versteht ihre Konflikte, aber ich konnte keine echte Verbindung aufbauen. Gerade bei einem so intensiven Thema wäre das für mich wichtig gewesen. Ich gebe drei Sterne, weil das Buch etwas wagt und sich nicht anpasst. Es ist interessant, anders und sicher für viele Leser ein besonderes Erlebnis. Für mich persönlich hat es jedoch nicht die emotionale Wirkung entfaltet, die möglich gewesen wäre.
Die Grundidee finde ich spannend, weil sie sich mit Themen beschäftigt, die oft eher ausgeklammert werden. Identität, Beziehungen und die Frage, wie ehrlich man mit sich selbst sein kann, stehen spürbar im Raum. Dabei wirkt vieles bewusst roh und ungeschliffen, was sicher Teil des Konzepts ist. Trotzdem hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass sich das Buch zu sehr auf diesen Effekt verlässt. Die Sprache ist stellenweise sehr direkt, manchmal fast überzogen, wodurch die eigentliche Tiefe etwas verloren geht. Ich hätte mir gewünscht, dass bestimmte Momente mehr Raum bekommen, statt schnell wieder weiterzugehen. Die Figuren bleiben für mich auf Distanz. Man versteht ihre Konflikte, aber ich konnte keine echte Verbindung aufbauen. Gerade bei einem so intensiven Thema wäre das für mich wichtig gewesen. Ich gebe drei Sterne, weil das Buch etwas wagt und sich nicht anpasst. Es ist interessant, anders und sicher für viele Leser ein besonderes Erlebnis. Für mich persönlich hat es jedoch nicht die emotionale Wirkung entfaltet, die möglich gewesen wäre.