Nicht ganz überzeugend

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minnieg Avatar

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Tashs feministischer Roman wird verfilmt, da sollte doch alles perfekt sein, oder? Der Regisseur verfilmt nach dem Motto Sex sells statt Empowerment Und das heißt Sexszenen müssen her. Tash bekommt dabei Unterstützung von Intimitätskoordinator Caleb.

Leider anders als gedacht. Ich mag feministische Bücher und Protagonistinnen, und bin hier grade deshalb enttäuscht, dass die feministische Protagonistin ständig übers Ziel hinaus schiesst und als „nervig“ rüberkommt.

Die Idee ist super cool, ein feministischer Roman, der verfilmt werden soll, nun soll sie die bisher nur angedeuteten Sexszenen ausschreiben. Sie will das eigentlich nicht, lässt sich dann aber doch überzeugen, dass die Serie das „braucht“. Caleb ist von Anfang an eine Green Flag, setzt sich für das richtige ein. Die gemeinsame Arbeit am Drehbuch ist richtig gut beschrieben!

Der Titel Dirty Version ist wirklich nur auf die Idee bezogen, wie sich die beiden näher kommen ist sehr Slow burn und Tash sabotiert das ganze irgendwie. Es gibt aber so gar keinen spice, den braucht man ja auch nicht, aber nicht mal den ersten Kuss richtig zu beschreiben ist dann doch irgendwie zu wenig.

Leider nicht was ich erwartet hatte.