Ein gefährliches Begehren
Die Leseprobe von The Exes hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Einstieg ist intensiv, düster und emotional aufgeladen. Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass hier keine klassische Liebesgeschichte erzählt wird, sondern ein psychologischer Thriller, der sich tief in innere Abgründe vorwagt. Der Schreibstil ist sehr direkt, stellenweise schonungslos und dabei erstaunlich reflektiert. Besonders die innere Stimme der Ich-Erzählerin wirkt glaubwürdig, verletzlich und zugleich beunruhigend.
Natalie ist keine sympathische Heldin im klassischen Sinne, sondern eine komplexe, moralisch ambivalente Figur. Ihre Gedanken kreisen um Nähe, Kontrolle, Sehnsucht und Schuld, und genau diese Widersprüchlichkeit macht sie so interessant. Die Szenen wechseln geschickt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wodurch nach und nach deutlich wird, wie sehr frühere Beziehungen und Verletzungen ihr heutiges Handeln prägen. Die Kapitel aus der Vergangenheit – insbesondere die Begegnungen mit Marc – sind unangenehm nah, emotional intensiv und lassen erahnen, wie tief die Dynamiken von Macht und Abhängigkeit reichen.
Die aufkeimende Beziehung zu James wirkt zwar hoffnungsvoll, steht aber von Anfang an unter einer bedrohlichen Spannung. Als Leserin spürt man sehr früh, dass hier etwas nicht stimmt – und genau dieses Unbehagen treibt einen weiter durch den Text. Ich erwarte eine Geschichte, die konsequent mit Erwartungen bricht, weibliche Wut und Begehren thematisiert und dabei psychologisch immer dunkler wird. Die Leseprobe hat bei mir viele Fragen aufgeworfen und den starken Wunsch, weiterzulesen, um herauszufinden, wer hier wirklich die Gefahr ist.
Natalie ist keine sympathische Heldin im klassischen Sinne, sondern eine komplexe, moralisch ambivalente Figur. Ihre Gedanken kreisen um Nähe, Kontrolle, Sehnsucht und Schuld, und genau diese Widersprüchlichkeit macht sie so interessant. Die Szenen wechseln geschickt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wodurch nach und nach deutlich wird, wie sehr frühere Beziehungen und Verletzungen ihr heutiges Handeln prägen. Die Kapitel aus der Vergangenheit – insbesondere die Begegnungen mit Marc – sind unangenehm nah, emotional intensiv und lassen erahnen, wie tief die Dynamiken von Macht und Abhängigkeit reichen.
Die aufkeimende Beziehung zu James wirkt zwar hoffnungsvoll, steht aber von Anfang an unter einer bedrohlichen Spannung. Als Leserin spürt man sehr früh, dass hier etwas nicht stimmt – und genau dieses Unbehagen treibt einen weiter durch den Text. Ich erwarte eine Geschichte, die konsequent mit Erwartungen bricht, weibliche Wut und Begehren thematisiert und dabei psychologisch immer dunkler wird. Die Leseprobe hat bei mir viele Fragen aufgeworfen und den starken Wunsch, weiterzulesen, um herauszufinden, wer hier wirklich die Gefahr ist.