Die Vergangenheit
„Ex's and the oh, oh, oh's they haunt me
Like ghosts they want me to make 'em all
They won't let go
Ex's and oh’s“
Als ich den Titel und den Klappentext gelesen habe, hatte ich diese Songzeile von „Ex’s & Oh’s“ von Elle King sofort im Kopf – und sie ging einfach nicht mehr weg. Und ich muss sagen: Selten hat ein Song ein Buch so gut beschrieben.
Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Das Buch beginnt mit einer kleinen, aber intensiven Auseinandersetzung zwischen James und Natalie während einer Party bei ihnen zu Hause. Zack – ich war drin. Die Spannung wird durch Zeitsprünge in die Vergangenheit aufrechterhalten: frühere Beziehungen, Kindheitserinnerungen, prägende Momente. Dadurch setzt sich nach und nach ein Gesamtbild zusammen, das immer komplexer wird.
Natalie konnte ich mir unfassbar gut vorstellen – sie wurde so detailliert und greifbar beschrieben, dass sie beim Lesen fast neben mir stand. Und das ist ein Thriller-Debüt! Wirklich: WOW. Die Charakterzeichnung war für mich eines der absoluten Highlights.
Besonders spannend fand ich die verschiedenen Versionen von Natalie: ihre innere Stimme, die Geschichten bei ihrer Therapeutin, und die sorgfältig inszenierte Fassade gegenüber ihrem Mann, ihrer Familie und ihren Freunden. Dieses Aufeinandertreffen der unterschiedlichen „Natalies“ war für mich der stärkste und faszinierendste Teil des Buches.
Neben den Ex-Freunden geht es hier auch um Trauma, familiäre Bindungen, Misstrauen und die dunklen Geheimnisse, die man mit sich herumträgt. Allerdings kämpft fast jede Figur mit einem schweren familiären Trauma – das fühlte sich zeitweise etwas erdrückend an.
Der Mittelteil zog sich für mich leider ziemlich. Ich habe zwischendurch gemerkt, wie mein Interesse nachließ und ich mich etwas durch die Seiten gearbeitet habe. Abbrechen wollte ich trotzdem nicht – irgendwas sagte mir: Da kommt noch was. Und ja, ich lag richtig.
Das Ende hatte es in sich. Ein Plot-Twist nach dem nächsten – teilweise so schnell, dass es fast ein bisschen zu viel war und stellenweise überladen wirkte. Positiv: Rund 60 % der Wendungen habe ich absolut nicht kommen sehen. Dennoch blieben für mich einige Fragen offen, wodurch sich das Gesamtbild am Ende nicht ganz rund angefühlt hat.
Als ich den Titel und den Klappentext gelesen habe, hatte ich diese Songzeile von „Ex’s & Oh’s“ von Elle King sofort im Kopf – und sie ging einfach nicht mehr weg. Und ich muss sagen: Selten hat ein Song ein Buch so gut beschrieben.
Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Das Buch beginnt mit einer kleinen, aber intensiven Auseinandersetzung zwischen James und Natalie während einer Party bei ihnen zu Hause. Zack – ich war drin. Die Spannung wird durch Zeitsprünge in die Vergangenheit aufrechterhalten: frühere Beziehungen, Kindheitserinnerungen, prägende Momente. Dadurch setzt sich nach und nach ein Gesamtbild zusammen, das immer komplexer wird.
Natalie konnte ich mir unfassbar gut vorstellen – sie wurde so detailliert und greifbar beschrieben, dass sie beim Lesen fast neben mir stand. Und das ist ein Thriller-Debüt! Wirklich: WOW. Die Charakterzeichnung war für mich eines der absoluten Highlights.
Besonders spannend fand ich die verschiedenen Versionen von Natalie: ihre innere Stimme, die Geschichten bei ihrer Therapeutin, und die sorgfältig inszenierte Fassade gegenüber ihrem Mann, ihrer Familie und ihren Freunden. Dieses Aufeinandertreffen der unterschiedlichen „Natalies“ war für mich der stärkste und faszinierendste Teil des Buches.
Neben den Ex-Freunden geht es hier auch um Trauma, familiäre Bindungen, Misstrauen und die dunklen Geheimnisse, die man mit sich herumträgt. Allerdings kämpft fast jede Figur mit einem schweren familiären Trauma – das fühlte sich zeitweise etwas erdrückend an.
Der Mittelteil zog sich für mich leider ziemlich. Ich habe zwischendurch gemerkt, wie mein Interesse nachließ und ich mich etwas durch die Seiten gearbeitet habe. Abbrechen wollte ich trotzdem nicht – irgendwas sagte mir: Da kommt noch was. Und ja, ich lag richtig.
Das Ende hatte es in sich. Ein Plot-Twist nach dem nächsten – teilweise so schnell, dass es fast ein bisschen zu viel war und stellenweise überladen wirkte. Positiv: Rund 60 % der Wendungen habe ich absolut nicht kommen sehen. Dennoch blieben für mich einige Fragen offen, wodurch sich das Gesamtbild am Ende nicht ganz rund angefühlt hat.