Faszinierend
Es hat etwas ungemein Beunruhigendes, wenn ein Buch einen nicht nur an den Figuren, sondern auch an den eigenen Instinkten zweifeln lässt. „The Exes“ ist genau so eine wilde, stürmische Achterbahnfahrt – eine Geschichte, die als Liebesgeschichte beginnt und sich still und leise zu etwas Düstererem, Seltsamerem und weitaus Unberechenbarerem entwickelt.
Natalie wünscht sich nichts sehnlicher als ein normales Leben – ein Leben voller Wärme, Zuneigung und Sonntagsfrühstück mit einem verlässlichen Partner. Doch jeder Versuch scheint nur Herzschmerz und eine Spur der Verzweiflung zu hinterlassen. Als James, ihr scheinbar perfekter Partner, in ihr Leben tritt, wagt sie zu glauben, endlich Sicherheit gefunden zu haben. Was folgt, ist ein psychologischer Kampf zwischen Vertrauen und Paranoia, Schuldgefühlen und Gaslighting – und man kann einfach nicht wegschauen.
Der Autorin gelingt es hervorragend, die Leser in Natalies fragile Gedankenwelt hineinzuziehen. Man ist sich nie sicher, ob sie gejagt wird oder ob sie unwissentlich die Jägerin ist – und genau diese moralische Ambivalenz verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz. Der Schreibstil ist prägnant und emotional, wechselt mühelos zwischen Zärtlichkeit und Spannung. Manche Szenen treffen einen wie ein Schlag in die Magengrube; andere wirken unterschwellig und hallen noch lange nach, nachdem man die Seite umgeblättert hat.
Ich gebe zu, ich schwankte zwischen 3 und 3,5 Sternen – einige übertriebene Wendungen ließen mich zweimal hinschauen, und manche Momente strapazierten die Glaubwürdigkeit –, aber die letzten Kapitel haben mich überzeugt. Sie besaßen eine tragische Schönheit, die ich von einem Thriller nicht erwartet hatte, und allein das hat mich dazu bewogen, meine Bewertung aufzurunden.
Wenn Sie düstere, intime Spannungsliteratur mögen, die sich mit Trauma, Identität und der verschwommenen Grenze zwischen Liebe und Kontrolle auseinandersetzt, wird Sie „The Exes“ bis tief in die Nacht fesseln. Es ist ein Debüt, das beweist, dass die Autorin keine Angst davor hat, in die Abgründe der menschlichen Seele einzutauchen.
Natalie wünscht sich nichts sehnlicher als ein normales Leben – ein Leben voller Wärme, Zuneigung und Sonntagsfrühstück mit einem verlässlichen Partner. Doch jeder Versuch scheint nur Herzschmerz und eine Spur der Verzweiflung zu hinterlassen. Als James, ihr scheinbar perfekter Partner, in ihr Leben tritt, wagt sie zu glauben, endlich Sicherheit gefunden zu haben. Was folgt, ist ein psychologischer Kampf zwischen Vertrauen und Paranoia, Schuldgefühlen und Gaslighting – und man kann einfach nicht wegschauen.
Der Autorin gelingt es hervorragend, die Leser in Natalies fragile Gedankenwelt hineinzuziehen. Man ist sich nie sicher, ob sie gejagt wird oder ob sie unwissentlich die Jägerin ist – und genau diese moralische Ambivalenz verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz. Der Schreibstil ist prägnant und emotional, wechselt mühelos zwischen Zärtlichkeit und Spannung. Manche Szenen treffen einen wie ein Schlag in die Magengrube; andere wirken unterschwellig und hallen noch lange nach, nachdem man die Seite umgeblättert hat.
Ich gebe zu, ich schwankte zwischen 3 und 3,5 Sternen – einige übertriebene Wendungen ließen mich zweimal hinschauen, und manche Momente strapazierten die Glaubwürdigkeit –, aber die letzten Kapitel haben mich überzeugt. Sie besaßen eine tragische Schönheit, die ich von einem Thriller nicht erwartet hatte, und allein das hat mich dazu bewogen, meine Bewertung aufzurunden.
Wenn Sie düstere, intime Spannungsliteratur mögen, die sich mit Trauma, Identität und der verschwommenen Grenze zwischen Liebe und Kontrolle auseinandersetzt, wird Sie „The Exes“ bis tief in die Nacht fesseln. Es ist ein Debüt, das beweist, dass die Autorin keine Angst davor hat, in die Abgründe der menschlichen Seele einzutauchen.